Opel: Rettung für den Staat angeblich teurer als Insolvenz

+
Eine Rettung des Opel-Konzerns kommt den Staat möglicherweise teurer als eine Insolvenz.

Frankfurt/Main - Eine Rettung des Opel-Konzerns kommt den Staat möglicherweise teurer als eine Insolvenz.

Wie der “Spiegel“ am Freitag unter Berufung auf Berechnungen des Bundeswirtschaftsministeriums berichtete, kämen auf den Staat im Falle einer Pleite Kosten von rund 1,1 Milliarden Euro zu. Müsste der Staat aber für die Kredite möglicher Opel-Retter einspringen, fielen beispielsweise bei dem interessierten Magna-Konzern 4,5 Milliarden Euro an.

Lesen Sie hierzu auch

Opel-Krisentreffen: Fiat nicht dabei

Bei ihren Berechnungen hätten die Beamten unterstellt, das ein künftig arbeitsloser Opel-Mitarbeiter die Steuer- und Sozialkasse im Schnitt 22.700 Euro jährlich kosten werde. Dabei sei berücksichtigt, dass er Arbeitslosengeld beziehe und keine Einkommensteuer mehr bezahle. “Im schlimmsten Fall, wenn alle 25.000 Jobs bei Opel und etwa gleich viele bei Zulieferern verschwinden, kämen auf den Staat Kosten in Höhe von rund 1,1 Milliarden Euro zu.“ Die Berechnung unterstelle, dass Opel komplett liquidiert werde.

ap

Kommentare