Nach rätselhaftem Unfall

Augenzeugin: Michael "hätte sterben können"

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George Michael hatte bei seinem mysteriösen Unfall wohl sehr viel Glück

London - George Michael ist immer noch im Krankenhaus. Eine Augenzeugin hat inzwischen berichtet, wie dramatisch der rätselhafte Autounfall des Sängers tatsächlich ablief.

Popstar George Michael (49) ist nach seinem rätselhaften Autounfall weiter zur Beobachtung im Krankenhaus. Es handle sich dabei lediglich um eine Vorsichtsmaßnahme, sagte die Sprecherin des Briten am Dienstag dem Sender BBC. Er freue sich schon darauf, bald entlassen zu werden. Michael habe bei dem Unfall am vergangenen Donnerstag Kratzer und blaue Flecken am Kopf abbekommen, sonst gehe es ihm gut.

Augenzeugin: ""Er hatte Glück, dass er nicht gestorben ist"

Der Sänger war als Beifahrer in dem Wagen auf der Autobahn in der englischen Grafschaft Hertfordshire unterwegs. Nach Angaben der Rettungskräfte lag er auf der Fahrbahn, war aber bei vollem Bewusstsein. Die Polizei erklärte, das Auto sei nicht beschädigt und es sei auch kein weiteres Fahrzeug beteiligt gewesen. Augenzeugen behaupteten, Michael habe während der Fahrt die Tür geöffnet und sei herausgefallen. Bestätigt wurde dies nicht.

In der britischen Zeitung "The Sun" berichtete eine Augenzeugin, wie sie George Michael um ein Haar überfahren hätte: "Er hatte Glück, dass er nicht gestorben ist. Er lag mitten auf der Straße. Ich hätte ihn überfahren können. Wäre er auf der zweiten Spur (der vierspurigen Fahrbahn) gelandet, wäre er auf jeden Fall von einem Auto angefahren worden" sagte Katherine F., die direkt hinter Michaels Wagen herfuhr gegenüber der Zeitung.

23-Jährige: George Michael war blutüberströmt

Als sie ausgestiegen sei, um zu sehen, wie es dem Sänger geht, berichtet die 23-Jährige weiter, sei George Michael blutüberströmt gewesen. "Ich habe gefragt, was passiert ist und mir wurde erzählt, dass er die Beifahrertür aufgemacht hat und wieder schließen wollte, weil sie nicht richtig zu war und dann ist er offenbar bei 112 km/h aus dem Auto gefallen", erzählte F. der "Sun".

Michael hatte Ende 2011 wegen einer lebensbedrohlichen Lungenentzündung wochenlang in Wien im Krankenhaus gelegen. Vor rund drei Jahren war er mit Cannabis im Blut in London mit dem Auto in das Schaufenster eines Fotogeschäfts gefahren. Dafür musste er acht Wochen in Haft.

dpa

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