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Liefers war als Jugendlicher ein "Endlosdiskutierer"

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Wenn Jan Josef Liefers sich als Jugendlicher auf ein Thema eingeschossen hatte, hörte er nicht mehr auf zu reden. Foto: Britta Pedersen

Eigentlich bezeichnet er sich als introvertiert. Doch wenn der Schauspieler als Jugendlicher einmal in Fahrt gekommen war, habe er nicht mehr aufgehört zu reden, erinnert er sich.

Berlin (dpa) - Der Schauspieler Jan Josef Liefers konnte bereits als Jugendlicher gut und vor allem viel reden. "Meine Freunde von damals erzählen mir heute noch, dass ihnen das Blut aus den Ohren lief, wenn ich mich mal auf ein Thema eingeschossen hatte", sagte der 52-Jährige der "Bild am Sonntag".

Er sei ein "Endlosdiskutierer" gewesen - obwohl er sich doch eher als introvertierten Typ sehe. "An der Schauspielschule musste ich später lernen, aus mir rauszukommen." Liefers spielt in der Komödie "Das Pubertier" von Jan Weiler, die ab Donnerstag in den Kinos läuft, den Vater eines pubertierenden Mädchens.

Liefers sagte, er selbst habe es kaum erwarten können, in die Pubertät zu kommen. "Ich hatte schon Rasierzeug, obwohl ich noch keinen Bart hatte. Ich wollte älter wirken, ich wollte erwachsener sein als ich war." Auch habe er sich bereits damals sehr für Musik interessiert. "Karat, Puhdys und Silly durfte man hören, Stones, Pink Floyd, Nirvana waren unerreichbar", sagte Liefers, der in der DDR aufgewachsen ist.

Für ihn sei Musik Eskapismus, Flucht aus dem Alltag gewesen. "Ich habe mich damit in mein eigenes Universum geschossen."

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