In Tel Aviv

Löffel-Verbieger Uri Geller will Museum eröffnen

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Uri Geller will sein eigenes Museum aufmachen.

Jaffa - Der israelische Illusionist und Löffel-Verbieger Uri Geller will im kommenden Jahr in Tel Aviv ein Museum mit seiner persönlichen Sammlung eröffnen. Ob es dort nur verbogene Löffel gibt?

„Ich habe über die Jahrzehnte unheimlich viele Dinge angesammelt“, sagte Geller, der an diesem Dienstag (20. Dezember) 70 Jahre alt wird, der Deutschen Presse-Agentur. Das Uri-Geller-Museum solle seine Geschichte erzählen und in einem rund 400 Jahre alten Gebäude in der Altstadt des arabischen Vororts Jaffa eröffnet werden.

Auf rund 500 Quadratmetern sollen Erinnerungsstücke aus dem Leben des in Tel Aviv geborenen „Mentalisten“ ausgestellt werden. Er habe etwa zwei Jahre lang mit dem spanischen Künstler und Surrealisten Salvador Dali (1904-1989) zusammengearbeitet, erzählte Geller. „Er hat mir Skulpturen geschenkt, die ich zeigen will.“

Ein weitere Ausstellungsstück sei ein Cadillac aus dem Jahre 1976, an dem Geller rund 3000 Löffel von berühmten Persönlichkeiten und Bekannten befestigt hat. Sie stammten unter anderem vom 1963 ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy, dessen Witwe Jacqueline, von der früheren israelischen Ministerpräsidentin Golda Meir, dem britischen Sänger Elton John, dem US-Boxer Muhammad Ali und von Sängerin Madonna.

Der Eintritt werde gratis sein, sagte Geller, der im vergangenen Jahr nach drei Jahrzehnten in England in seine israelische Heimat zurückgekehrt war. Zu Beginn seiner internationalen Karriere in den 1970er Jahren sei er auf einem riesigen „Ego-Trip“ gewesen. „Heute motiviert mich Geld nicht mehr“, sagt der zweifache Vater, der auch eine einjährige Enkeltochter hat. „Ich will den Leuten etwas zurückgeben.“

dpa

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