Online-Auktion

Madonna stoppt Versteigerung persönlicher Gegenstände

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Der von Tupac Shakur aus dem Riker's Island Gefängnis geschriebene Brief ist ein Vermögen wert. Foto: Richard Drew

Eine frühere Freundin und Beraterin lässt Erinnerungsstücke von Madonna versteigern. Der Popstar ist entsetzt und wehrt sich dagegen mit juristischen Mitteln.

New York (dpa) - US-Popstar Madonna hat eine Versteigerung persönlicher Gegenstände mit juristischen Mitteln vorübergehend gestoppt. Darunter befinden sich ein Brief ihres Ex-Freundes Tupac Shakur, eine Bürste mit ihren Haaren sowie eine Unterhose, die die heute 58-Jährige angeblich einmal trug.

Die Sängerin erwirkte bei einem Gericht in New York, dass 22 Gegenstände der rund 130 Madonna-Objekte umfassenden Online-Auktion vorerst nicht versteigert werden dürfen.

Trotz ihrer Berühmtheit habe sie das Recht, ihre "Privatsphäre aufrechtzuerhalten, auch in Bezug auf höchst persönliche Gegenstände", teilte Madonna Gerichtsdokumenten zufolge mit. Sie sei "schockiert" gewesen, dass der Brief des verstorbenen Rappers Tupac angeboten werde und habe diesen niemals verkauft, verschenkt oder irgendwem das Recht zum Verkauf gegeben. Der Brief hätte geschätzte 350 000 Dollar (304 000 Euro) einbringen können, sagte eine Sprecherin der Firma "Gotta Have It! Collectibles".

"Es ist ungeheuerlich und äußerst beleidigend, dass meine DNA der Öffentlichkeit zum Verkauf angeboten werden könnte", schrieb Madonna zur Versteigerung ihrer Haarbürste. Die Auktion lief trotz der Gerichtsentscheidung weiter, unter anderem wurden bei "Gotta Have Rock and Roll" Schmuck, Kleidung und signierte Fotos von Madonna angeboten.

Versteigern lassen hatte die fraglichen Objekte Madonnas frühere Freundin und Beraterin Darlene Lutz. Madonnas Schritte seien "unbegründet und wertlos", teilte Lutz' Sprecherin auf Nachfrage mit. Es gehe der Sängerin nur darum, das Ansehen des Auktionshauses und von Lutz zu "besudeln".

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