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Meghan Markle kniet nieder vor den Opfern des Amoklaufs von Texas

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Von: Annemarie Göbbel

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Meghan Markle besuchte am Donnerstag die texanische Stadt Uvalde, um der Opfer der Schießerei an der Grundschule zu gedenken, bei der 19 Schüler und zwei Lehrer ums Leben kamen.

Uvalde – Die Herzogin von Sussex (40) besuchte am Donnerstag die Stadt Uvalde in Texas, in der es zu den entsetzlichen Vorfällen an einer Grundschule kam, bei der 21 Menschen bei einer Schießerei getötet wurden, darunter 19 Kinder. Sie spendete freiwilligen Helfern Lebensmittel und legte Blumen an der Gedenkstätte nieder.

Meghan Markle: Kniet nieder vor den Opfern des Amoklaufs von Texas

Zwei Tage zuvor hatte ein 18-jähriger Amokläufer unvorstellbares Leid verursacht, als er nach einem Autounfall die Schule betreten hatte. „Sie hat diese Reise in ihrer persönlichen Eigenschaft als Mutter unternommen, um einer Gemeinschaft, die unvorstellbaren Kummer erlebt, persönlich ihr Beileid und ihre Unterstützung auszusprechen“, betonte ein Sprecher Meghan Markles, die mit der Aktion US-Präsident Joe Biden (79) und First Lady Jill Biden (70) „zuvorkam“, die am Sonntag von der traumatisierten Stadt im texanischen Uvalde erwartet werden.

Nach Massaker an Grundschule in Texas legt Meghan Markle Blumen an der Gedenkstätte ab
Die Herzogin von Sussex legt Blumen an einer Gedenkstätte für die Opfer des Massakers an einer Grundschule in Uvalde ab. © dpa

Meghan, die aus Montecito in Kalifornien kommend schnell entschlossen rund 2242 Kilometer hinter sich gebracht hatte, legte weiße Blumen mit einem lila Band vor dem Uvalde County Courthouse nieder, ging vor der Gedenkstätte des 10-jährigen Opfers Uziyah Garcia in die Hocke und ließ ihren Kopf am Kreuz des kleinen Jungen hängen. Markle war leger in Jeans und Turnschuhen gekleidet und trug eine Baseballkappe.

Meghan Markle: Trotz Sicherheitspersonal und Fotografen wurde sie „nicht erkannt“

„BuzzFeed News“ sprach mit Freiwilligen im Herby Ham Activity Center, die Spenden in Form von zwei Kisten mit Lebensmitteln, Getränken und Dessert von der Herzogin entgegennahmen. Fotografen hielten Bilder von Meghan an der Gedenkstätte fest. „Ich hatte keine Ahnung, wer sie war. Sie unterhielt sich einfach, als ob wir uns schon seit Jahren kennen würden“, sagte die freiwillige Helferin Gloria Contreras (40) gegenüber der News-Plattform.

Markle, die vor Ort eine schwarze Maske trug, wurde nicht erkannt. „Sie war einfach sehr nett“, sagte eine andere Freiwillige Georjean Burnell (46). „Sie kam einfach mit ihrem [Sicherheitspersonal] herein und fing an, mit uns Eiswasser in den Eimer zu tun und Chips für die Leute auszulegen, die vor und nach der Spende einen Snack brauchten.“ Sie hätten nicht gewusst, wer sie war, bis sie weg war. Sie hätten gedacht, es wäre eine Nachbarin.

Meghan Markle: Gibt es eine weitere Motivation als Beistand für die Hinterbliebenen?

Auch 2019 gedachten Prinz Harry (37)und seine Frau der Opfer des Terroranschlags in Christchurch, bei dem 50 Menschen starben und Dutzende verletzt wurden, nachdem ein Schütze das Feuer auf zwei Moscheen eröffnet hatte. 

Trotzdem dürfte nun viel spekuliert werden, was noch hinter der Aktion stecken könnte. Gerüchte besagten, die Herzogin hätte Ambitionen auf das Präsidentenamt. Der Fokus liegt derzeit aber ohnehin auf den Sussexes, zumal Meghans Vater Thomas Markle (77) kurz vor ihrer Reise zum Thronjubiläum Queen Elizabeths II. (96) in London ins Krankenhaus mit Verdacht auf Schlaganfall eingeliefert wurde.

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