Michael Jackson hatte angeblich Todesangst

Los Angeles  - Kurz vor seinem Tod vor genau einem Jahr soll Michael Jackson um sein Leben gefürchtet haben. Ihn plagten offenbar Mord-Ängste.

Er habe Angst gehabt, dass ihn jemand umbringen wolle, sagte seine Mutter Katherine Jackson dem Fernsehsender NBC in New York. “Er hat mir ein paar Mal gesagt, dass er das Gefühl habe, dass jemand ihn weg haben wolle, tot haben wolle“, sagte die 80-Jährige in einem am Donnerstagabend (Ortszeit) ausgestrahlten Interview. “Einfach, dass einige gemeine, böse, teuflische Leute ihn nicht da haben wollten wegen eines bestimmten Grundes. Sie sind gierig.“

Jackson war am 25. Juni 2009 gestorben, nachdem sein Arzt Conrad Murray ihm unter anderem das Narkosemittel Propofol verabreicht hatte. Dafür muss sich der 57-Jährige demnächst vor Gericht verantworten. Jacksons Schwester LaToya behauptet, ihr Bruder sei absichtlich getötet worden. “Michael wurde wegen der Rechte an seiner Musik ermordet“, sagte die 54 Jahre alte Sängerin dem britischen Sender ITV. “Sie wussten, dass Michael tot so viel mehr wert sein würde als lebendig.“ Wer “sie“ sein könnten, sagte sie aber nicht.

Für den ersten Todestag Jacksons sind auf der ganzen Welt Gedenkveranstaltungen geplant, insbesondere in Kalifornien, wo Jackson zuletzt lebte. Allerdings gibt es an vielen Orten auch erhebliche Restriktionen. Vor allem die Fans, die am Freitag an seinem Grab auf dem Forest-Lawn-Friedhof in Glendale bei Los Angeles erwartet werden, müssen sich an strenge Auflagen halten. So ist es verboten, Ballons oder Tauben aufsteigen zu lassen. Was die meisten Fans am stärksten schmerzen wird: Auch das Singen von Jackson-Liedern oder tanzen ist untersagt. Die Polizei will Camper auf dem Friedhof ebenso wenig dulden wie Straßenverkäufer. Das Mausoleum, in dem Jackson ruht, soll auch am ersten Todestag für die Öffentlichkeit geschlossen bleiben.

dpa

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