Michael Stich trotz OP auf dem Tennisplatz

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Michael Stich beim MOWOS "Munich Walk of Stars"-Abdruck in der Sport Scheck Allwetteranlage Muenchen Nord.

München - Ein Weltklassespieler kennt keinen Schmerz.

Nur drei Wochen nach einer Arthroskopie im Kniegelenk stand Tennislegende Michael Stich am Wochenende in München wieder auf dem Platz. Anlass war das Showduell “Kampf der Legenden - Michael Stich vs. Henri Leconte“. Im Anschluss sagte der 40-Jährige der AP: “Ich habe einen Knorpelschaden im Knie, deswegen musste ich eine Gelenkspiegelung machen lassen. Ein Knorpel kann zwar nicht heilen, aber ich geh davon aus, dass ich mich in Zukunft wieder ohne Probleme bewegen kann.“

Die Schulter mache offensichtlich gerade eine Pause, “jetzt ist das Knie dran“, sagte Stich. Auf die Frage, ob er sich keine Schonfrist gönne, antwortete der Wimbledon-Sieger von 1991 schmunzelnd: “Ich bin jemand, der versucht, seine Zusagen einzuhalten, und hoffe, dass das auch in Ordnung war. Ich habe alles gegeben, auch wenn ich gegen so einen 'alten Sack' wie Leconte verloren habe.“

Das Gerücht, er plane ein Comeback, wies er entschieden zurück: “Ich habe das nie behauptet. Natürlich wünscht man sich manchmal, noch mal 15 Jahre jünger zu sein und noch einmal vor 20.000 Leuten auf dem Center Court zu spielen. Aber nicht das Reisen, nicht das Trainieren, und das harte Arbeiten. Wir haben eine tolle Zeit gehabt, von daher gibt es da überhaupt gar keine Melancholie.“

AP

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