Ein Fest für Sterngucker

Nach der Mondfinsternis: Nun kommen die Perseiden

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Die partielle Mondfinsternis am 7. August in Frankfurt am Main. Foto: Frank Rumpenhorst

Der August bietet viel für Himmelsgucker: Auf die Mondfinsternis folgen die Perseiden. Der Sternschnuppenstrom beginnt bereits und steigert sich bis zum Wochenende.

Frankfurt/Heppenheim (dpa) - Kaum eine Atempause für Sterngucker: Nach der partiellen Mondfinsternis am Montagabend hält am Nachthimmel der Sternschnuppenregen der Perseiden seinen Einzug.

Der Höhepunkt des funkelnden Spektakels am Himmel wird in der Nacht vom 12. auf den 13. August (von Samstag auf Sonntag) erwartet. "Aber es geht jetzt schon langsam los", sagte Caroline Liefke von der Vereinigung der Sternfreunde für alle diejenigen, die die große "Nacht der Wünsche" nicht abwarten möchten.

Problematisch könnte allerdings der Mondschein sein: Da am 7. August Vollmond war, ist am nächtlichen Himmel auch am 12. August noch ziemlich viel Mond zu sehen, dessen Licht es erschwert, die Perseiden zu erblicken. "Frühaufsteher haben bessere Chancen - die müssen dann allerdings bereits gegen drei Uhr nach den Perseiden Ausschau halten", sagte Liefke.

In Großstädten kommt das zusätzliche Licht von Straßenlaternen, Beleuchtung von Gebäuden und anderen Lichtquellen erschwerend hinzu. Ausgerechnet im Alpenraum, wo besonders wenig "Lichtverschmutzung" droht, muss hingegen zumindest in den kommenden Nächten mit Gewittern geregnet werden.

Mit den Lichtverhältnissen haderten wohl auch am Montagabend viele Menschen, die die partielle Mondfinsternis beobachten wollten. Denn sie startete vor Mondaufgang und selbst als der Mond sichtbar wurde, war es vielerorts noch nicht dunkel genug, um einen guten Effekt zu erkennen.

Das Wetter spielte in vielen Teilen Deutschlands jedoch mit: Etwa in Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Bayern war der Mond nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes vielerorts am fast wolkenfreien Himmel zu sehen. Der untere Teil war etwas verdunkelt. Weniger Glück hatten die Menschen in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, dem nördlichen Hessen und Teilen Nordrhein-Westfalens: Dort verschleierten laut DWD vielerorts Wolken die Sicht.

Doch immerhin: Im Juli 2018 folgt eine totale Mondfinsternis, die auch in Mitteleuropa beobachtet werden kann. Die nächste partielle Sonnenfinsternis, die von Deutschland aus zu sehen ist, wird im Oktober 2022 erwartet - die nächste totale Sonnenfinsternis über Deutschland jedoch erst 2081.

Vereinigung der Sternfreunde

Arbeitskreis Meteore

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