Fünfmal für Oscar nominiert

Paul Mazursky auf Walk of Fame geehrt

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Paul Mazursky

Los Angeles - Fünfmal war Paul Mazursky für einen Oscar nominiert, doch der Regisseur, Autor und Darsteller ging immer leer aus. Jetzt hat er zumindest einen Stern in Hollywood erhalten.

Sternen-Ehre für Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler Paul Mazursky: Das 83-jährige Multitalent hat am Freitag auf Hollywoods „Walk of Fame“ seine Namensplakette enthüllt. Dabei saß der gebürtige New Yorker, Nachfahre jüdischer Immigranten aus der Ukraine, in einem Rollstuhl. Mazursky erhielt den 2515. Stern auf dem berühmten Bürgersteig.

Komödiant und Regisseur Mel Brooks (87) war unter den vielen Gästen. Es sei eine große Ehre, seinen langjährigen Freund und Kollegen gebührend zu feiern, sagte Brooks. „Wenn er schwul wäre, und ich auch, dann wären wir bestimmt ein Paar. So sehr liebe ich ihn“, flachste Brooks. Schauspieler Richard Dreyfuss (66), den Mazursky für die Gesellschaftskomödie „Zoff in Beverly Hills“ (1986) vor die Kamera holte, ging demonstrativ auf der Plakette vor dem Regisseur in die Knie.

Mazursky entdeckte früh seine Liebe zur Schauspielerei. Er war in Stanley Kubricks erstem Spielfilm „Fear and Desire“ (1953) zu sehen, dann in dem Kassenschlager „Die Saat der Gewalt“ (1955) von Richard Brooks. Mit Barbra Streisand drehte er „A Star is Born“, unter der Regie von Brian de Palma „Carlito's Way“.

Ende der 1960er Jahre wechselte er als Regisseur auch hinter die Kamera. Er drehte einfühlsame Dramen wie „Eine entheiratete Frau“ (1978) und „Feinde - Die Geschichte einer Liebe“ (1989). Für die Komödie „Ein ganz normaler Hochzeitstag“ holte er Woody Allen und Bette Midler vor die Kamera. Mazursky war fünf Mal für einen Oscar nominiert, als Autor, Regisseur und Produzent.

dpa

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