Peter Maffay: Größte Pleite war beste Lehre

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Peter Maffay.

Frankfurt/Main - Viele Platten zu verkaufen qualifiziert einen Musiker nicht unbedingt dafür, auch auf der Bühne erfolgreich zu sein. Peter Maffay hat das in den frühen 80er Jahren am eigenen Leib erfahren:

Einen misslungenen Auftritt im Vorprogramm der Rolling Stones bezeichnete er am Samstag auf der Frankfurter Buchmesse als “größte Konzertpleite“ seines langen Musikerlebens.

Der Musiker stellte auf der Messe seine 400-Seiten-Biografie “Auf dem Weg zu mir“ (Bertelsmann) vor. Seine Band habe das falsche Programm gespielt (“Bei 30 Grad wollen die Leute keine Balladen hören“), die falsche Einstellung gehabt (“Ich war so stolz, mit diesen Größen auf der Bühne zu stehen“) und falsch reagiert, als die ersten Unmutsäußerungen aus dem Publikum kamen (“Ich war beleidigt“).

Rückblickend ist Maffay für diese Pleite allerdings dankbar: “Das tat erstmal weh, aber es war die beste Lehre“, sagte er auf der ARD-Fernsehbühne: “Wenn man kommerziell erfolgreich ist, bedeutet das nicht gleichzeitig, dass man auch die Bühnenkompetenz hat.“

dpa

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