Supertalent: Penis-Pinsler ist raus

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Das mit Penis und Po gemalte Bild soll Dieter Bohlen zeigen. Der Maler Timothy Patch tritt am Mittwoch in Köln in der vierten von vier Halbfinalrunden der RTL-Castingshow "Das Supertalent" auf. Das Finale findet am kommenden Samstag statt.

Köln - Dieter Bohlen mochte ihn zwar: Aber der Penis-Pinsler ist beim "Supertalent" rausgeflogen. Wer es ins Finale der Castingshow geschafft hat:

Penis-Maler Timothy Patch (61) legte sich mit seinem besten Stück voll ins Zeug - aber es half nichts. Mit seinem besten Stück sowie dem Po zeichnete er Juror Dieter Bohlen. Der fand das Bild nicht schlecht, pobwohl er die „ganze Zeit einen Schwanz im Gesicht“ gehabt habe. Doch Sylvie Van der Vaart  und Bruce Darnell drückten den Buzzer - aus der Traum für den Penis-Maler.

Mit dem Sänger Darko Kordic, dem Klavierspieler Thomas Lohse und dem Sänger Ruddy Estevez zogen die letzten drei Talente ins große Finale ein, das RTL am Samstag, den 18. Dezember zeigt und in dem die besten 12 Talente der Staffel antreten.

Casting-Shows: Was wurde aus den Gewinnern?

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Darko Kordic (35) aus Berlin überzeugte die Jury und die Zuschauer mit "To Make You Feel My Love" von Kris Allen. Für Dieter Bohlen war er mit Abstand der Beste des gestrigen Halbfinales. Auch Thomas Lohse (26) aus Leuna (Sachsen-Anhalt), der das Love Story Thema auf dem Klavier spielte, wurde von den Zuschauern ins Finale gewählt. Dieter Bohlen meinte: "Für mich bist du so ein junger Paul Potts am Klavier und du stehst dafür, dass man Träume verwirklichen kann, wenn man sich den Arsch dafür aufreißt." Als dritten Kandidaten wählte die Jury den klassischen Sänger Ruddy Estevez (38) aus Hamburg, der mit viel Gefühl "Parla Piu Piano" (Katherine Jenkins) sang. Die Entscheidungsshow ab 23.15 Uhr sahen durchschnittlich 3,82 Millionen Zuschauer und starke 24,4 Prozent des jungen Publikums.

Am Samstag, den 18. Dezember kämpfen nun die 12 besten Talente aus 40.700 Bewerbern um den Titel "Das Supertalent 2010" und die Gewinnsumme von 100 000 Euro.

Sie sind im Finale

Neben Darko Kordic, Ruddy Estevez und Thomas Lohse treten an: Der 14-jährige Sänger Andrea Renzullo, die Sandmalerin Natalya Netselya (25), der achtjährige Tänzer Daniele Domizio, der Sänger Freddy Sahin Scholl und die Sängerin Ramona Fottner (15), der gehörlose Tänzer Tobias Kramer, der Sänger Michael Holderbusch, die Band Bubble Beatz und Allesschlucker Stevie Star.

Das vierte und letzte Halbfinale der RTL- Erfolgsshow “Das Supertalent“ konnte am Mittwochabend nicht ganz die Werte der vorangegangenen 13 Sendungen erreichen.

Der Grund lag darin, dass das Fernsehpublikum mit der Konkurrenz Fußball auf Sat.1 und zwei Filmen auf ARD und ZDF gute Alternativen hatte.

Die RTL-Show, die am kommenden Samstag mit dem Finale der besten zwölf Kandidaten zu Ende geht, sahen ab 20.15 Uhr nach Senderangaben 6,93 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 21,2 Prozent). Beim für den Kölner Privatsender wichtigen jüngeren Publikum zwischen 14 und 49 Jahren betrug der Marktanteil 30,9 Prozent. Der Durchschnitt der vierten Staffel lag hier bei 37,5 Prozent.

Das Europa-League-Qualifikationsspiel zwischen dem FC Sevilla und Borussia Dortmund (2:2), bei dem der Fußball-Bundesliga-Spitzenreiter aus dem laufenden Wettbewerb ausschied, verfolgten auf Sat.1 ab 21.05 Uhr 5,01 Millionen Zuschauer (14,9 Prozent) in der ersten Halbzeit und 5,68 Millionen Zuschauer (21,3 Prozent) im zweiten Durchgang.

Das Supertalent: Das Halbfinale in Bildern

Das Supertalent: Das Halbfinale in Bildern

Dahinter platzierte sich der sehenswerte ARD-Thriller “Morgen musst Du sterben“ mit Uwe Kockisch und Susanne Lothar in den Hauptrollen, den 4,89 Millionen Menschen (14,7 Prozent) sahen. Das ZDF-Liebesdrama “Hochzeit in Hardingsholm“ aus der Reihe der Inga- Lindström-Verfilmungen, eine Wiederholung aus dem Jahr 2008, schalteten 4,36 Millionen (13,1 Prozent) ein.

Die ProSieben-Serie “Desperate Housewives“ interessierte ebenfalls um 20.15 Uhr 2,08 Millionen Zuschauer (6,3 Prozent), die Vox- Krimiserie “Criminal Intent“ 6,2 Prozent, die Kabel-eins-Satire “Die Geister, die ich rief...“ 1,73 Millionen (5,3 Prozent) und den RTL- II-Science-fiction-Thriller “Red Planet“ aus dem Jahr 2000 schauten 1,04 Millionen (3,3 Prozent).

dpa/fro

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