„Eschwege hilft“ startet Transport

100 Weihnachtspakete für Rumänien - Unternehmerpaar Hoppe stützt Logistik und spendet

Gemeinsam für Rumänien: Das Unternehmerpaar Thomas und Adriana Hoppe (links) spendet 500 Schutzmasken an „Eschwege hilft“, vertreten durch Charly Montag, Karin Knieps, Beate Westphal und Frank Daumann.
+
Gemeinsam für Rumänien: Das Unternehmerpaar Thomas und Adriana Hoppe (links) spendet 500 Schutzmasken an „Eschwege hilft“, vertreten durch Charly Montag, Karin Knieps, Beate Westphal und Frank Daumann.

Kurz vor Weihnachten startet ab Eschwege wieder ein Transport mit Hilfsgütern nach und für Rumänien. Um die 100 Paktete mit Lebensmitteln, aber auch Kleidung und Geschenken für Kinder hat die Initiative „Eschwege hilft“ gesammelt und gepackt, am Freitagnachmittag wurden die Pakte verladen.

Eschwege – Der Eschweger Unternehmer Thomas Hoppe, der auch eine Spedition führt, hat nicht nur den Lkw-Auflieger für den Transport zur Verfügung gestellt und die Zugmaschinen an die Hilfsorganisation „Oase“ gespendet, sondern im Gegenzug der Eschweger Hilfsinitiative 500 Schutzmasken aus seiner eigenen Produktion zur Verfügung gestellt, die vor drei Wochen an der Lessingstraße angelaufen ist.

Hoppe arbeitet seit mehr als 20 Jahren für die Hilfsorganisation „Oase“ aus Hersbruck, allein in diesem Jahr war er mit Hilfsgütern bereits achtmal in Rumänien. Die Verteilung der Güter organisiert sein Schwiegervater vor Ort, denn Hoppes Frau Adriana stammt aus Rumänien. „Die Hilfsgüter werden in den rumänischen Dörfern unter anderem an Kinderheime, ein Krankenhaus, einen Verein für Sehbehinderte und eine Behinderteneinrichtung verteilt, aber auch an ganz normale Familien“, sagt Adriana Hoppe. Die Fahrt nach Rumänien mit dem Lkw dauert hin und zurück um die vier Tage, zwei Fahrer sind unterwegs und wechseln sich gegenseitig ab.

„Das ist eine segensreiche Verbindung“, sagt Charly Montag von „Eschwege hilft“. Über den Aufruf der „Oase“ seien zahlreiche Spenden eingetroffen. „Vor allem auch viel Kleidung. Und wir wissen, dass die Sachen hier eher geschreddert werden würden, obwohl die Sachen wirklich hochwertig sind.“

Frank Daumann dankte den zahlreichen Spendern aus der Region für die nach wie vor hohe Hilfsbereitschaft. „Viele Menschen spenden, Sachspenden, aber auch Geld“, sagt er. Auch dem Aufruf der „Oase“ waren viele Menschen gefolgt und hatten haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Nutella, Zucker, Mehl, Kekse und Hygieneartikel gespendet.

Die Hilfsorganisation „Eschwege hilft“ ist wie alle Einrichtungen derzeit geschlossen, aber jeweils mittwochs und freitags zwischen 15 und 17 Uhr können Spenden an der Wendischen Mark 13 über dem Tegut-Lädchen abgegebene werden. Auch telefonisch ist die Organisation über Frank Daumann unter der Telefonnummer 0151/55 77 09 14 zu erreichen. (Von Stefanie Salzmann)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare