Großbaustellen vor Abschluss und auch sonst einiges los

2013: Die Kreisstadt mit neuem Gesicht

Eschwege. Wo jetzt noch Baustellen das Stadtbild beherrschen, will sich Eschwege noch im Laufe des Jahres 2013 in neuem Gewand präsentieren. Die Kreisstadt verändert ihr Gesicht an markanten Punkten.

Dazu zählt vor allem der Marktplatz. Der zentrale Punkt in der Innenstadt soll seinen Platzcharakter nach der Umgestaltung noch viel deutlicher zeigen. Im Frühjahr, so die Pläne, soll er eingeweiht werden - rechtzeitig vor dem Johannisfest und dem Werraman. Beide Großveranstaltungen finden zum Teil dort statt und gehören auch in diesem Jahr wieder zu den Höhepunkten im Leben der Stadt und des Kreises. Das Open Flair wird ein weiteres prägendes Ereignis sein. Nie zuvor waren so früh so viele Eintrittskarten für das viertägige Festival verkauft, wie in diesem Jahr. 20 000 Besucher werden im August in Eschwege erwartet.

Schon einige Monate früher soll die Stadthalle in Betrieb gehen. Restaurant und Hotel würden im April fertig, die Veranstaltungshalle im Mai, prognostizieren die Planer. Einweihung wird im Herbst gefeiert. Ein weiteres großes Bauprojekt ist das Parkdeck in unmittelbarer Nachbarschaft zur Schlossgalerie. Zentrumsnah werden ab Mai zusätzliche Parkplätze zur Verfügung stehen. Als nächste Schritte in diesem Teil der Innenstadt soll der Schlossplatz umgebaut und vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Ziel ist die Umsetzung und Verwirklichung des Konzeptes zur Verzahnung von Innenstadt und Werra. Voraussetzung ist ein besserer Verkehrsfluss zwischen Schlossplatz und Gartenstraße: Der Umbau der Humboldt-Kreuzung zum Kreisel ist in der Diskussion.

Weiter geht es auch mit der Autobahn 44. Ob die Fernstraße ein Segen für die Region ist, wie die Befürworter behaupten oder ein Fluch, wie die Gegner kritisieren, wird die Zeit zeigen. Teuer wie kaum eine andere Straße ist sie allemal. (hs)

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