Werraman-Veranstalter hoffen auf Deutsche Meisterschaften im kommenden Jahr

2015 vielleicht mit der Elite

Gut gekühlt: Die Werraman-Veranstalter ziehen zufrieden Bilanz. Trotz des extremen Wetters haben alle Sportler den Triathlon ohne ernste Gesundheitsprobleme überstanden. Foto: Sagawe

Eschwege. Die Werraman-Veranstalter halten im kommenden Jahr an dem frühen Termin Mitte Juli fest. Vereinsvorsitzende Martina Horchelhahn nannte gestern in Eschwege den 18. Juli als voraussichtlichen Wettkampftag. Die Sommerferien werden auch 2015 wieder Ende Juli beginnen und bis in den September hinein reichen, die Ausrichtung zum gewohnten Termin Ende August würde somit in die Ferien fallen.

„Das ist der angepeilte Termin, festlegen können wir den aber erst, wenn wir wissen, was aus unserer Bewerbung um die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft geworden ist“, sagt Horchelhahn. Bekommt der Eschweger Triathlon den Zuschlag, müsste der Termin mit dem Verband abgesprochen werden. Ausschlaggebend wird dann auch sein, in welchem Umfang die nationalen Meisterschaften in der Kreisstadt ausgerichtet würden.

Für den Fall, dass die Elite, die Jugend und die Altersklassen in Eschwege an den Start gehen, wären das nach Einschätzung Horchelhahns zusätzlich etwa 1000 Sportler; das Teilnehmerfeld wäre etwa doppelt so groß wie in diesem Jahr, als 970 Triathleten um Titel und Meisterschaften schwammen, Rad fuhren und liefen. „Dann müssten wir den Werraman auf zwei Tage ausweiten“, sagt die Vorsitzende und schränkt ein: „Ich gehe aber davon aus, dass wir nicht das komplette Programm bekommen.“ Die Veranstalter würden ohnehin viel lieber bei einem Wettkampftag bleiben. Die Entscheidung wird voraussichtlich Ende August fallen. Hochzufrieden äußerten sich Horchelhahn und der sportliche Leiter Mirko Rascher gestern über den elften Werraman am vergangenen Samstag.

Trotz der extremen Wetterverhältnisse mit Temperaturen weit über 30 Grad hätten insgesamt nur vier Sportler mit kreislaufbedingten Schwächeanfällen den Triathlon abbrechen müssen. Bei nur einem Sturz erlitt ein Radfahrer lediglich Schürfwunden. „Mich hat begeistert, dass die vielen Helfer wieder so euphorisch dabei waren, ich bin super zufrieden“, freut sich Martina Horchelhahn gestern. Und, gibt es noch Verbesserungsmöglichkeiten? „Ja“, sagt Mirko Rascher, „einige Kleinigkeiten lassen sich sicherlich noch besser machen.“

Von Harald Sagawe

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