Eschweger Tafel zieht Bilanz - 450 Menschen mit 40.000 Kilogramm Lebensmitteln versorgt

9000 Stunden Gutes getan

Es gibt immer viel zu tun: Die Mitarbeiterinnen der Eschweger Tafel geben jährlich rund 40 000 Kilogramm Lebensmittel aus. Foto: Furchert

Eschwege. Eine beeindruckende Bilanz zog Margot Furchert, Vorsitzende der Eschweger Tafel, währen der Jahreshauptversammlung: „Unsere Mitarbeiter leisteten im vergangenen Jahr in den verschiedensten Tätigkeiten 9000 ehrenamtliche Stunden.“

Noch kann die Tafel auf genügend ehrenamtliche Mitarbeiter zurückgreifen. Die Vorsitzende erinnerte aber daran, dass es sehr oft durch Krankheit und kurzzeitige Ausfälle zu personellen Engpässen kommen kann. Deshalb sei es ganz wichtig, die Aufgaben auf viele Schultern zu verteilen und vor allem auch weitere Mitarbeiter zu werben, die die Tafel bei ihrer umfangreichen Arbeit unterstützen. „Deshalb freuen wir uns über jeden Helfer, der freiwillig zu uns kommt“, sagte Furchert.

Die Vorsitzende erinnerte daran, dass die Eschweger Tafel rund 450 Personen – Familien und Einzelpersonen – versorgt. Die 160 Abholer, die einmal wöchentlich die Tafel besuchten, wurden im vergangenem Jahr bei 8000 Ausgaben mit rund 40 000 Kilogramm Lebensmitteln versorgt, die die Tafel von Geschäften in Eschwege, Bad Sooden-Allendorf, Sontra, Wanfried und Waldkappel gespendet bekam.

Bevor mit der Lebensmittelausgabe begonnen werde, erklärte die Vorsitzende, sei täglich ein großes Maß an Logistik erforderlich. Das sei nur mit großem Einsatz zu schaffen. Auch die Zahl der Kunden steige ständig: „Unsere räumlichen und personellen Kapazitäten sind bald ausgeschöpft“, betonte die Vorsitzende.

Das Jubiläumsfest zum 15-jährigen Bestehen, das die Eschweger Tafel im vergangenem Jahr feierte, ist gut gelaufen. Unterstützt durch großzügige Spenden, wurde ein größeres Fahrzeug angeschafft, mit dem die Lebensmittel eingesammelt werden. Überhaupt dankte Furchert den Spendern, die es durch ihre Spenden erst ermöglicht hätten, dass die Tafel ihre Arbeit fortführen könne. Unterstützt wird die Tafel auch vom Jobcenter des Kreises und der Werkstatt für junge Menschen, die demnächst einen Arbeitsplatz im Fahrdienst fördern. Bisher stand der Eschweger Tafel ein Bürgerarbeitsplatz vom Europäischen Sozialfonds zur Verfügung.

Verstärkt wurde auch die Öffentlichkeitsarbeit. Mit einer Power-Point-Präsentation wirbt die Tafel bei Landfrauenvereinen und Kirchengemeinden für ihre Idee und stellt dabei fest, dass „vielen Menschen dabei klar wird, was die Tafel ist und was sie leistet“. (sf)

www.eschweger-tafel.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare