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Ab sofort wird in Eschwege Energie gespart

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Von: Tobias Stück

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Auch das Eschweger Schwimmbad ist betroffen: Hier wird die Badewassertemperatur um drei Grad Celsius gesenkt, im Eltern-Kind-Bereich nur um zwei Grad Celsius. Der Warmbadetag fällt weg.
Auch das Eschweger Schwimmbad ist betroffen: Hier wird die Badewassertemperatur um drei Grad Celsius gesenkt, im Eltern-Kind-Bereich nur um zwei Grad Celsius. Der Warmbadetag fällt weg. © Espada

Die Stadt Eschwege und die Stadtwerke haben mehrere Einsparungen beschlossen, im Hallenbad wird das Wasser zum Beispiel drei Grad kälter.

Eschwege – Angesichts der aktuellen Entwicklung auf dem Energiemarkt bereitet sich die Kreisstadt Eschwege auf mögliche Versorgungsengpässe vor. Gemeinsam mit den Stadtwerken wurden Energiesparpotenziale identifiziert und ein Stufenplan erarbeitet. Man wolle mit gutem Beispiel vorangehen“, sagen Bürgermeister Alexander Heppe und Stadtwerke-Geschäftsführer Markus Lecke gegenüber unserer Zeitung.

Der Katalog mit ersten Sofortmaßnahmen, um kurzfristig einen Beitrag zur Reduzierung des Energieverbrauchs zu leisten und der möglichen Energieknappheit im kommenden Winter vorzubeugen, ist abgestimmt und gestern in Kraft getreten.

Öffentlicher Raum

Im öffentlichen Raum wird die Außenbeleuchtung repräsentativer öffentlicher und historischer Gebäude seit Montag abgeschaltet. Die Außen- und Straßenbeleuchtung ist zudem weitgehend auf LED umgestellt, womit bereits große Einsparungen erzielt wurden.

In städtischen Immobilien und Gemeinschaftseinrichtungen werden derzeit die Heizungseinstellungen und die Warmwasserbereitung im Hinblick auf eine optimale Energienutzung hin überprüft.

Verwaltungsgebäude

Aufgrund der möglichen Gasmangellage haben sich die Stadtverwaltung Eschwege und die Stadtwerke Eschwege zudem entschlossen, weitere Maßnahmen zu prüfen und vorzubereiten. Um Einsparungen zu gewährleisten, besteht die Option in den Verwaltungsgebäuden die Raumtemperatur zu senken, sobald die Außentemperatur das Einsparpotenzial bietet. Selten genutzte Büroräume sollen weniger geheizt werden und es wird eine optimierte Nutzung durch Verlagerung innerhalb der Bürogebäude anvisiert. Zusätzlich werden die Einstellungen der Heizungsanlagen überprüft und optimiert. „Mit den identifizierten Einsparpotenzialen wollen wir den Verbrauch von Strom und Gas reduzieren“, sagt Geschäftsführer Markus Lecke. Alle Mitarbeiter werden zudem für die Energieeinsparung sensibilisiert.

Markus Lecke Stadtwerke
Markus Lecke Stadtwerke © Sagawe, Harald

Hallenbad

Das Espada Freizeitbad ergreift ebenfalls umfassende Maßnahmen zur Energieeinsparung. Hier wird die Badewassertemperatur um drei Grad Celsius gesenkt, im Eltern-Kind-Bereich nur um zwei Grad Celsius. Der Warmbadetag fällt weg und die Duschwassertemperatur wird auf 34 Grad Celsius begrenzt.

Das Espadino wird nur ab einer Außentemperatur von 20 Grad Celsius betrieben und die Rutschen werden bei einer Außentemperatur unter 15 Grad Celsius geschlossen.

Die geplanten Einsparmaßnahmen seien ein erster Schritt. „Weitere Maßnahmen sind bei einer Zuspitzung der aktuellen Lage nicht ausgeschlossen“, sagt Heppe. „Wir alle müssen unseren Beitrag leisten, denn nur gemeinsam können wir die notwendigen Einsparungen erzielen. Alle Bürger seien zu Energiesparmaßnahmen aufgerufen. Von Tobias Stück

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