Lebensabschnitt geht zu Ende

Alexander-von-Humboldt-Schule Eschwege verabschiedet heute Schulleiter Rainer Bittner

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Scheidender Schulleiter: Rainer Bittner hat heute seinen letzten Tag an der Eschweger Alexander-von-Humboldt-Schule in Eschwege. Seit dem Jahr 2006 war er im Amt.

Eschwege. Heute heißt es Abschied nehmen: Rainer Bittner hat heute seinen letzten Arbeitstag als Schulleiter der Eschweger Alexander-von-Humboldt-Schule. Er wechselt in den verdienten Ruhestand.

 „Viele Erinnerungen verbinde ich mit dieser Schule, nun heißt es Abschied nehmen von einem Lebensabschnitt, der sehr ausgefüllt war, aber ich freue mich auch auf das, was alles kommt“, sagt Rainer Bittner. Heute hat der Schulleiter seinen letzten Tag an der Alexander-von-Humboldt-Schule, am Vormittag wird er offiziell verabschiedet.

Seit Februar 2006 hatte Rainer Bittner den Posten des Schulleiters inne, zuvor war er seit August 1991 Lehrer an der Eschweger Schule. Als wäre das nicht genug, ist Rainer Bittner selbst früher hier zur Schule gegangen und hat auch sein Referendariat von 1981 bis 1983 an der Humboldt-Schule gemacht.

Nach seinem Referendariat bekam Bittner keine Lehrerstelle und er übernahm zunächst das Einzelhandelsgeschäft am Eschweger Markt. Im August 1989 waren Lehrer wieder gesucht, und er wurde mit einem Zweijahresvertrag als Angestellter in Bad Sooden-Allendorf und der Zusicherung, danach übernommen zu werden, angestellt.

„Unser Schwerpunkt war in den vergangenen Jahren der Ausbau des Ganztagsangebots. Veränderte Anforderungen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben die Schule, so wie ich sie damals erlebt habe, sehr verändert“, erinnert sich Rainer Bittner.

Mehrere Tausend Schüler hat Rainer Bittner in seiner Laufbahn als Lehrer und später als Schulleiter erlebt, an viele Geschichten erinnert er sich gern zurück. „Da sind wirklich viele Geschichten, die einem im Kopf geblieben sind“, erzählt Bittner, „dazu gehören auch viele Kinder, die es schwieriger in ihrer Entwicklung hatten. Für sie war ich auch besonders gern da und es hat mir viel bedeutet, sie zu begleiten“.

Viele der ehemaligen Schüler trifft er heute oft wieder, wie zum Beispiel auf dem Johannisfest. „Es ist schön, wenn man selbst auch in Erinnerung geblieben ist – und hoffentlich nicht in der schlechtesten“, fügt Bittner lachend an.

Dank an die Familie

Sehr dankbar sei er für die vielen Menschen, die ihn in der langen Zeit begleitet haben, auch wenn es nicht immer einfach war. „Da sind so viele Kollegen, Eltern und Mitarbeiter die diese Zeit besonders gemacht haben, und meiner Familie möchte ich natürlich auch Danke sagen, denn sie mussten oft viel Rücksicht nehmen, wenn die Schule mal wieder vorging“.

Seine freie Zeit möchte Rainer Bittner in Zukunft für Haus und Garten, Sport, gemeinsame Unternehmungen mit seiner Frau und zum Spanisch lernen nutzen.

In einer früheren Version wurde Herr Bittner Alexander genannt. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

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