Alle Betten belegt: Bei der Bundespolizei fangen 210 neue Auszubildene an

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210 neue Polizeischüler haben am Freitag ihren Dienst in Eschwege angetreten.

Eschwege. 210 neue Polizeischüler haben jetzt ihren Dienst bei der Bundespolizei in Eschwege aufgenommen. Knapp 800 Auszubildende sind damit dem Standort Eschwege zugeschlagen.

Aus Kapazitätsgründen können nicht alle in der Kreisstadt untergebracht werden. Ab Herbst 2018 soll der Standort saniert werden.

Eine Vergrößerung des Eschweger Aus- und Fortbildungszentrums ist dabei nicht geplant. Es bleibt bei den rund 400 Betten. 350 sind von Polizeischülern des ersten und des letzten Lehrjahres dauerhaft belegt. Rund 50 Betten stehen für Beamte, die sich zu Fortbildungen in Eschwege befinden, zur Verfügung. Das komplette zweite Dienstjahr wurde in die Standorte nach Bad Düben, Duderstadt und Blumberg ausgegliedert. 80 Prozent des letzten Lehrjahres sind in der Eschweger Außenstelle in Fuldatal untergebracht.

Die 210 Dienstanfänger kommen aus dem gesamten Bundesgebiet. Insgesamt zehn Bundesländer sind vertreten. Der Anteil der Frauen liegt bei 20 Prozent. Acht Anwärter des mittleren Polizeivollzugsdienstes kommen aus dem Werra-Meißner-Kreis. Maurice Burdzik (Sontra), Jan Hoßbach und Alexander Schmidt (Wanfried), Lars Jäger (Wehretal, Heinrich Theune (Witzenhausen), Natalie Hempel (Meinhard) sowie Justin Bonczyk und Christian Greinke (Eschwege) werden heimatnah ausgebildet. Andere Polizeianwärter aus dem Kreis sind in Bamberg untergebracht.

Polizeidirektor Matthias Bick ernannte die 210 Männer und Frauen ab 16 Jahren zu Polizeimeisteranwärtern und nahm sie in die Familie der Bundespolizei auf Probe auf. „Jetzt werden wir schauen, ob wir zusammenpassen“, sagte er. Bürgermeister Alexander Heppe begrüßte die Neuen in Eschwege. „Sie haben hier ein gutes Zuhause und wir wollen gute Gastgeber sein.“ Am 6. Oktober werden beide Lehrgänge (die ersten begannen im März) auf dem Eschweger Marktplatz vereidigt. Zum Tage, Hintergrund, Seite 2

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