Alpenrock zum Auftakt

Johannisfest: Letzte Chance für den Donnerstagabend

In Mode: Voxxclub heißt die Band, die am Donnerstagabend das Johannisfest in Eschwege musikalisch im Trend eröffnen soll. Vom 3. bis 7. Juli feiern die Eschweger im nächsten Jahr mit ihren Gästen Johannisfest. Foto: Archiv

Eschwege. Partnerschaften auf der Plakette, Freundschaften im Festzug und eine letzte Chance für den Donnerstag. So wird das Johannisfest 2014.

Neben den Städtepartnerschaften mit Saint Mandé und Mühlhausen, die vor 25 Jahren geschlossen wurden und der Tender-Werra-Patenschaft, die schon seit 50 Jahren besteht, ist die Kreisstadt Eschwege seit zehn Jahren auch Namensgeberin eines Flugzeugs der Lufthansa. Grund genug, das auf der Johannisfestplakette zu thematisieren.

Mit Regen pflegt die Kreisstadt eine fast fünfzigjährige Verschwisterung, und auch ein Bundespolizeischiff ist mit dem Schriftzug „Eschwege“ am Bug auf den Weltmeeren unterwegs.

Die Johannisfestplakette nimmt die Partnerschaftsjubiläen zum Teil im Motiv auf, der sonntägliche Festzug wird unter dem Motto „Stadt der Freundschaft“ unterwegs sein und sich damit daran orientieren, dass die Kreisstadt vielfältige Kontakte zur näheren und weiteren Umgebung pflegt. Darauf einigte sich die Johannisfestkommission während ihrer Sitzung am Donnerstagabend in Eschwege.

Gewissermaßen seine letzte Chance soll der musikalische Johannisfestauftakt am Donnerstagabend im Festzelt auf dem Werdchen bekommen. Nachdem das Interesse in der Bevölkerung in jüngster Vergangenheit deutlich nachgelassen und sich auch die Sparkasse Werra-Meißner aus dem Sponsoring zurückgezogen hatte, stand diese Veranstaltung zunächst in Frage.

Mit neuem Konzept und neuem Partner will die Kreisstadt jetzt einen letzten Anlauf nehmen. Die Konzertagentur Nord-Süd hat bereits die Alpenrocker Voxxclub engagiert und baut um diese Hauptattraktion herum ein Programm zusammen, das sich am Partytrend orientieren soll. Bürgermeister Alexander Heppe kündigte die „junge Welle der Volksmusik mit gemischtem Programm“ an.

Ein weitgestricktes Marketingkonzept soll die Besucher in das Festzelt locken. Die Stadt fungiert lediglich in einer Rolle zwischen den Veranstaltungspartnern ohne am wirtschaftlichen Risiko beteiligt zu sein. Ansonsten werden am Donnerstagabend traditionell in den Straßengemeinschaften Girlanden gewickelt.

Von Harald Sagawe

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