Analyse: Spannung nach der Wahl in Eschwege

Harald Sagawe über die Aufgaben der neuen Stadtverordnetenversammlung

Eschwege. Die Analyse zur politischen Lage in Eschwege kommt vom zuständigen WR-Redakteur Harald Sagawe.

In den vergangenen fünf Jahren seit der Kommunalwahl hat Eschwege viel erreicht. An erster Stelle ist die Haushaltskonsolidierung zu nennen: Aus einem Millionendefizit wurde ein sechsstelliges Plus. Nichtsdestotrotz sind die Aufgaben nicht weniger und schon gar nicht kleiner geworden. An erster Stelle zu nennen wäre hier der Werratalsee. Hoffnung gibt, bei aller Schwierigkeit, dass die Akteure in den Gremien das Problem nicht zum parteipolitischen Gezänk missbrauchen.

Spannung verspricht die Neupositionierung der Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung, nachdem die Koalition von SPD und Grünen gescheitert ist. Die neuen Mehrheiten werden neben zahlreichen Sachthemen im Herbst dieses Jahres auch über die Position des Ersten Stadtrats und damit über die Person der SPD-Amtsinhabers Reiner Brill zu entscheiden haben. hs@werra-rundschau.de

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