Stadt gibt Bauabschnitt für den Verkehr frei

Eschwege: Andreas-Höhe wieder von B 452 befahrbar

Autos fahren auf der Bundesstraße 452. Im Hintergrund ist Eschwege zu sehen.
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Blick von der neuen Brücke auf die Bundesstraße 452: Der Verkehr kann nach der Teilfreigabe durch die Stadt Eschwege nun wieder in Richtung Andreas-Höhe (rechts) fließen. 

Seit dem gestrigen Donnerstag kann die Andreas-Höhe von der Bundesstraße 452 zum Langenhainer Weg wieder vom Straßenverkehr befahren werden.

Nach der Erneuerung der Straße und des Gehweges fehlen damit nur noch Restarbeiten wie die Markierung, die Geländer und die Bepflanzung, ehe der zweite Bauabschnitt abgeschlossen ist.

Zum einen erneuerte Hessen Mobil auf der sogenannten Reichensächser Höhe zwischen Hessenring und Langenhainer Straße die Brücke über die Bundesstraße 452, zum anderen die Stadt Eschwege die Andreas-Höhe und die Heubergstraße bis zum Zubringer der Bundesstraße.

Die Kosten für die Brückenarbeiten, die im April 2019 begannen, laufen sich auf rund 1,55 Millionen Euro. Davon trägt die Stadt Eschwege einen Anteil in Höhe von knapp 290 000 Euro für sogenannte Nebenanlagen wie einen kombinierten Fuß- und Radweg.

„Ursprünglich sollten die Arbeiten bis Ende Juli abgeschlossen seien“, sagt Jan Störbrauck vom Fachbereich Tiefbau der Stadt Eschwege. Aufgrund der Corona-Pandemie sei es dann allerdings zu Lieferschwierigkeiten von Spezialmaterial gekommen, weil den Herstellern die Baustoffe gefehlt hätten, so Störbrauck.

Dazu zählten beispielsweise Winkelelemente, um die Höhe zwischen der Brücke und der Andreas-Höhe auszugleichen. Außerdem habe sich die Stadt in der Bauphase noch für weitere Erneuerungen entschieden.

Zwischen der B-452-Brücke und dem Hessenring habe es auf Höhe von Altgas-Containern eine Art Rampe gegeben, die es beispielsweise Rollstuhlfahrern schwer gemacht habe. „Die Passage ist nun barrierefrei, die Rampe längst nicht mehr so steil“, so Störbrauck. Nachdem der zweite Bauabschnitt nun fast abgeschlossen ist, müssen sich die Anwohner und Verkehrsteilnehmer noch voraussichtlich bis zum 11. September gedulden.

Dann soll der dritte Bauabschnitt auf der Reichensächser Höhe zwischen der B-452-Brücke und der Heubergstraße/Hessenring von der Kreisstadt Eschwege freigegeben werden.

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