Antrag auf Freispruch im Berufungsverfahren um Wildschutzzäune

Werra-Meißner. Zu einer zehnmonatigen Gefängnisstrafe wegen Betrugs auf Bewährung war im Oktober 2015 ein ehemaliger Forstwirtschaftsunternehmer aus dem Werra-Meißner-Kreis vom Amtsgericht Eschwege verurteilt worden. Er hatte beim Bau von Wildschutzzäunen an den Autobahnen 5 und 7 etwa 13 000 Pfähle gesetzt, aber mehr als 21 000 in Rechnung gestellt (wir berichteten).

Der Schaden: 184 000 Euro. Im Berufungsverfahren, das am Mittwoch vor dem Landgericht Kassel begonnen hat, plädiert der 49-Jährige Angeklagte jetzt auf Freispruch.

Die nicht verbauten Pfähle seien in Absprache mit einem Mitarbeiter des Amts für Straßen und Verkehrswesen (heute Hessen Mobil) in Rechnung gestellt worden, sagt er. Abgerechnet wurde die Pfähle über eine Zulagenposition, die für den Mehraufwand beim Setzen der Pfähle in ein Betonfundament gedacht war.

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