Viele Betriebe warten noch mit Einstellungen

Arbeitsmarkt leidet unter hartemWinter

Eschwege. Der lang anhaltende Winter ist die Hauptursache für den nur geringfügigen Rückgang der Arbeitslosenzahlen im März. „

Die sonst übliche Frühjahrsbelebung hat in diesem Monat auf sich warten lassen. Betriebe, die im Außenbereich tätig sind, rufen ihr Personal nur sehr zaghaft oder noch gar nicht zurück“, sagte Detlef Hesse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Kassel.

Im Werra-Meißner-Kreis ist die Zahl der Arbeitslosen leicht gesunken. Im März waren insgesamt 3674 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 50 Personen weniger als im Februar und 60 Personen mehr als März 2012. Die Arbeitslosenquote in der Region lag bei 7,3 Prozent. „Auch im März ist die Entwicklung am Arbeitsmarkt von den witterungsbedingten Außenberufen geprägt. Zwar fällt der Rückgang der Arbeitslosenzahlen geringer aus als sonst üblich, jedoch fast ausschließlich zu Gunsten der Männer. Zudem warten viele Betriebe mit ihren Einstellungen jetzt noch die Osterferien ab“, erklärt der Agenturleiter.

Auch wenn die kalte Witterung und der in diesem Jahr frühe Ostertermin maßgeblich für die zögerliche Arbeitsmarktentwicklung sind, wirken sich auch konjunkturelle Einflüsse aus. Insbesondere die Nachfrage nach Arbeitskräften hat gegenüber den Vorjahren deutlich nachgelassen.

Von Dieter Salzmann

Mehr lesen Sie in der Samstagsausgabe der Werra-Rundschau.

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare