Kriegsgräberfürsorge bietet Jugendreisen mit kulturellem Austausch

Arbeitsurlaub für den Frieden

Jubiläum: 60 Jahre Arbeit für den Frieden. Foto: privat

Werra-Meißner. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bietet jungen Menschen zwischen 14 und 26 Jahren eine besondere Möglichkeit der Urlaubsgestaltung: Unter dem Motto „Arbeit für den Frieden“ können sie in Workcamps und Jugendbegegnungen interessante Länder Europas bereisen, deren Kultur kennen lernen und mit anderen Jugendlichen Freundschaften schließen.

Ziel ist es, das Verständnis für ein friedliches Miteinander in Europa zu stärken. 1953 fand das erste Workcamp mit Jugendlichen aus Belgien und Deutschland statt.

Der Landesverband Hessen organisiert in diesem Jahr drei Begegnungen. Jüngere Interessenten von 14 bis 16 Jahren können gleich ein doppeltes Abenteuer erleben. Zunächst verbringen sie eine Woche in Butzbach und fahren dann mit einer französischen Teilnehmergruppe nach Arques (Frankreich). Jugendliche ab 16 Jahren können bei einer internationalen Begegnung in Kassel Freundschaften mit Teilnehmenden aus ganz Europa schließen. Jugendliche zwischen 18 und 26 aus Serbien, Polen, Bosnien und Deutschland treffen sich in Bosnien und Herzegowina, um über die Bedeutung von europäischer Bürgerschaft und Identität zu diskutieren. Die Teilnehmerbeträge in Höhe von 150 bis 290 Euro beinhalten sämtliche Übernach-tungs-, Verpflegungs- und Programmkosten für die zehn- bis 14-tägigen Camps.

Anmeldung und Kontakt: Informationen zu den Workcamps gibt es beim Landesverband Hessen, Sandweg 7, 60316 Frankfurt, Tel. 069/94 49 07 11, jugend-hessen@volksbund.de, www.arbeit-fuer-den-frieden.eu

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