Eschweger Ferienkinder besuchen Windpark

Aufstieg auf 85 Meter Höhe

Hoch hinaus: Die Kinder konnten ein Windrad besteigen und die schöne Aussicht von hoch oben genießen. Foto: privat

Eschwege. „Rein in die Klet-tergurte und hoch in die Gondel“ hieß es für 14 Kinder der Ferienspiele Eschwege. Denn sie hatten die Möglichkeit bis in die Gondel einer Windmühle in einem Windpark in der Nähe von Schenklengsfeld zu steigen.

In Gruppen meisterten die Kinder den Anstieg auf 85 Meter Höhe. Zunächst ging es über eine Leiter auf die erste Ebene. Dort wurden die jungen Windparkbesucher von Martin Rohmund, Mitarbeiter der Stadtwerke Eschwege, in Empfang genommen und mit einem Aufzug sicher bis kurz unter die Gondel gebracht. Ab da war wieder die Muskelkraft der jungen Windparkbesucher gefragt.

Der Betreuer der Jugendförderung Alek Sadkhyan sicherte die Kinder und auf ging es bis in das Maschinenhaus der Windkraftanlage, wo der Mitgesellschafter des Windparks Wolfgang Ruch schon wartete. Hier oben hatten die Kinder eine wunderbare Aussicht. Die konnte auch jeder genießen, denn alle Kinder hatten sich getraut in schwindelerregende Höhe zu steigen.

Doch nicht nur die Aussicht, sondern auch die Steuereinheiten und das Innere der Windkraftanlage hätten die jungen Besucher in Staunen versetzt, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtwerke Eschwege. Denn was ihnen von unten so winzig erschien, sei in Wirklichkeit eine mächtige Anlage mit viel Technik.

Um den Kindern den Aufstieg in schwindelerregende Höhe zu ermöglichen, musste die Windkraftanlage zunächst abgeschaltet werden. Diese Aufgabe übernahm Wolfgang Ruch. Die Ferienkinder hätten interessiert beobachteten, wie sich die Flügel der Windmühle langsam aus dem Wind drehten.

Im Vorfeld hatten die Windparkbesucher an drei Tagen bereits viel über Wind gelernt. Auch Experimente zum Thema standen auf dem Programm der Ferienspiele. Teamerin dieser Tage war Petra Wendtland. Neben Alek Sadkhyan begleitete auch Jörn Engler, ebenfalls Betreuer der Jugendförderung Eschwege, die Kinder zum Windpark. Von den Stadtwerke Eschwege war nicht nur Martin Rohmund, sondern auch Katja Alsdorf dabei.

Wolfgang Ruch sei von dem umfangreichen Wissen der Ferienspielteilnehmer beeindruckt gewesen. „Die Kinder haben großes Interesse an diesem Thema.“, sagte er. Das würden ihre vielen Fragen zeigen. (red/sas)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare