Bis zu dreißig Beschäftigte

Augen-OP in drei Sälen: Medizin-Zentrum in Eschwege investiert Millionen in modernste Technik

Fünf Ärzte, fünfzehn bis zwanzig Helfer sowie einige Anästhesisten, in Spitzenzeiten bis zu insgesamt dreißig Beschäftigte, werden in dem geplanten Augenarztzentrum am Bahnhof in Eschwege arbeiten.

Die Lichtblick Nordhessen Gesellschaft Dr. Arno Heinrichs legt ihre beiden Eschweger Standorte zum Jahreswechsel 2020/2021 auf dem Areal neben dem gerade eröffneten Hausarztzentrum zusammen.

Susanne Prochnio-HeinrichGeschäftsführerin

Nach Angaben von Geschäftsführerin Susanne Prochnio-Heinrich investiert das Unternehmen im zweistelligen Millionenbereich in das Augenarztzentrum mit Operationstrakt. 

Drei Operationssäle, Behandlungsräume und modernste Technik sind geplant. Prochnio-Heinrich: „Das ist ein ziemlich großes und zukunftsweisendes Invest.“

Gebaut wird das Zentrum von den Hausärzte Dr. Markus Theophel, Frank Enders, Dr. Bernd Heinemann und Dr. 

Philipp Siebrasse , die ihren gemeinsamen Sitz seit Anfang des Monats auf dem benachbarten Grundstück haben. 1,3 Millionen Euro soll das Gebäude kosten.

Attraktives Angebot für Patienten und junge Ärzte

„Die jetzigen Praxisräume sind in die Jahre gekommen und nicht barrierefrei“, sagt Prochnio-Heinrich. „Am neuen Standort werden wir auf 650 Quadratmetern ebenerdig und mit modernster Technik arbeiten.“ Heute gibt es in Eschwege einen Operationssaal, nach dem Standortwechsel wird es drei Säle geben. 

Die Geschäftsführerin spricht von „einem attraktiven Angebot für Patienten, aber auch für junge Ärzte“. Prochnio-Heinrich: „Wir haben immer Mangel an Fachkräften.“ 

Junge Mediziner würden Großstätte dem ländlichen Raum vorziehen. Mit den modernen Praxisräumen und Operationssälen gewinnt die Attraktivität des Standortes Eschwege.

Versorgung mit kurzen Wartezeiten

Die Geschäftsführerin sieht bessere Chancen für die jetzt schon gepflegte Aus- und Fortbildung sowie patientenfreundliche Versorgung mit kurzen Wartezeiten. 

„Wir vertreten die Philosophie, das nie ein Patient weggeschickt wird“, sagt sie zur spontanen Terminvergabe. Wer eine Behandlung anmeldet, bekomme innerhalb einer Woche einen Termin. Praxistermine werden ab 7.30 Uhr vergeben, operiert wird zwischen 7.15 und 19.15 Uhr.

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