Ausgezeichnet: Eschweger Brauerei bekommt Golmedaillen für Pils und Hefe-Weizen

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Auszeichnung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG): Die Eschweger Klosterbrauerei wurde für ihre hohe Qualität beim Pils und beim Jacobinus-Hefe-Weizen mit Gold bedacht: Braumeister Christian Flender, Biersieder Florian Kohlhausen und Marc Fernau (von rechts), der für die Qualitätssicherung zuständig ist, präsentieren die dazugehörigen Urkunden. 

Eschwege. Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) hat zwei Biersorten der Eschweger Klosterbrauerei mit Goldmedaillen für besonders gute Qualität ausgezeichnet. 

„Unsere deutschen Wintersportler durften viele Siegerplätze bei Olympia bejubeln. Wir machen es ihnen jetzt nach und genießen den Erfolg von zwei Goldmedaillen, mit denen uns die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft für Eschweger Pils und Jacobinus Hefe-Weizen ausgezeichnet hat.“ Ja, diese Freude ist Christian Flender, dem Braumeister der Eschweger Klosterbrauerei ins Gesicht geschrieben, „Denn es ist für uns einerseits der Nachweis für allerbeste Braukunst und auf der anderen Seite die perfekte Orientierung für unsere Verbraucher, sprich Bierkonsumenten“, so Flender gegenüber der WR.

Lob vom Braumeister

„Ich freue mich wirklich total, dass wir die Auszeichnung erneut geschafft haben. Zwischen der Basis im Sudhaus und der Abfüllung im Fass- und Flaschenkeller liegt sie, die Goldreife. Mein besonderer Dank geht folglich auch an unsere Brauer, die mit ihrer fundierten und sehr fachbezogenen Arbeit großen Anteil an der guten Qualität und am hohen Genusswert besitzen“, lobt der Braumeister sein Team.

Laborergebnisse

Im Mittelpunkt der DLG-Qualitätsprüfungen stehen umfangreiche Analysen im Labor. Experten des Testzentrums beurteilen darüber hinaus alle produktrelevanten Qualitätskriterien. „Und nur, wer die umfassenden Tests bestanden hat, der wird dann auch prämiert in den Kategorien Gold, Silber und Bronze“, ergänzt AKE-Marketing-Leiterin Tanja Beck.

Urteil der Prüfer

Marc Fernau, der bei der Klosterbrauerei für die Qualitätssicherung zuständig ist, beleuchtet diese Kriterien näher: „Schaumstabilität, Sortengeschmack und letztlich die Reinheit der Biere müssen der anspruchsvollen Überprüfung standhalten.“ Das untergärige Eschweger Pils hat die Prüfer mit seiner ausgeglichenen Bittere, dem vollen und frischen Hopfenaroma, der Reinheit im Geschmack und nicht zuletzt dank der Spritzigkeit überzeugt. Jacobinus Hefe-Weizen hat sich die Medaille mit seinem unvergleichlich reinen und milden Aroma der obergärigen Weizenbierhefe, der knapp gehaltenen Bitterstoffmenge, dem angenehmen Kohlensäuregehalt und der Geschmacksstabilität verdient. 

Neues Saisongetränk Waldmeisterbier

Tanja Beck nutzte das Forum, um auf zwei Dinge hinzuweisen: „Jetzt beginnt die nächste Kampagne des Fotowettbewerbs zum Thema Klosterbräute und Klosterbrüder, und nach längerer Pause werden wir in diesem Jahr wieder Eschweger Waldmeister-Biermix als Saisongetränk anbieten.“

Ein Blick in die Geschichte

Schon seit 1975 reicht die Eschweger Klosterbrauerei ihre Biere zu Testzwecken bei der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft ein. Jeweils zwei ihrer vielfältigen Sorten werden dem harten Test unterzogen. Jacobinus Hefe-Weizen wird seit dem Jahr 2000 auf dem Klosterhof gebraut, hat sich sofort auf dem Markt durchgesetzt und wird seither regelmäßig ausgezeichnet. 2011 erhielt die Klosterbrauerei in Berlin den Bundesehrenpreis. Das ist in Deutschland die höchste Qualitätsauszeichnung für Nahrungs- und Genussmittel. Den „Preis der Besten“ erhalten nur Brauereien, die über viele Jahre sehr gute Qualität abliefern. (ht)

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