Kreis saniert für fast 14 Millionen Euro

Eschwege. Der Kreistag Werra-Meißner wird in seiner Sitzung am 2. Juni voraussichtlich die Sanierung des Landgrafenschlosses sowie der beiden weiteren Verwaltungsgebäude in Eschwege und Witzenhausen nach der von der Verwaltung favorisierten sogenannten Variante 7 beschließen.

Der Finanzausschuss hat am Mittwoch eine entsprechende Empfehlung formuliert und einstimmig bei Enthaltung der Freien Wählergemeinschaft verabschiedet. 13,73 Millionen Euro wird das Vorhaben kosten. Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein. Mit dem Abschluss der Arbeiten rechnet der Kreis im Herbst 2018. Die gut vierjährige Bauzeit ist in fünf Phasen eingeteilt. Begonnen wird, so sieht es die Planung jedenfalls vor, im Juli mit der Modernisierung des Kreishauses in Witzenhausen. 250 000 Euro sind dafür veranschlagt. Damit wird in erster Linie die Barrierefreiheit hergestellt. Darüber hinaus entstehen drei weitere Räume. In den dann 57 Büros finden 76 Mitarbeiter einen Arbeitsplatz - 21 mehr als bisher. Die Schlosssanierung selbst wird voraussichtlich erst in eineinhalb Jahren beginnen. Das hängt einerseits mit der Planung reibungsloser Arbeitsabläufe zusammen, aber auch mit der Beantragung von Fördermitteln. Geld von der Denkmalpflege fließe frühestens 2016, erklärte Erster Kreisbeigeordneter Dr. Rainer Wallmann. Gerade der Finanzbedarf für die Sanierung des historischen Gebäudes lässt sich angesichts möglicher verborgener Mängel nicht unbedingt exakt bewerten. „Es wird spannend und es wird kostenträchtig“, sagte Theodor Sternal vom Gebäudemanagement, der die Planung im Ausschuss erklärte. In die Kostenkalkulation und die Gesamtsumme von knapp 13,73 Millionen Euro ist aus diesem Grund ein zwanzigprozentiger Sicherheitszuschlag eingearbeitet.

Von Harald Sagawe

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