Witzenhausen und Eschwege vollziehen den Zusammenschluss

Awo-Kreise: Fusion noch in diesem Jahr

Witzenhausen / Eschwege. 41 Jahre nach der Bildung des Werra-Meißner-Kreises schließen sich auch die beiden Kreisverbände Witzenhausen und Eschwege der Arbeiterwohlfahrt (Awo) zusammen. Die Fusion soll am Samstag, 20. Dezember, in Witzenhausen beschlossen werden. Zum 1. Januar 2015 will der neue Kreisverband Werra-Meißner dann seine Arbeit aufnehmen.

Die Ehe wird seit zwei Jahren innerhalb der Gremien vorbereitet. Vorausschauend wurde beispielsweise schon die gleiche Software für die Verwaltung der Kindergärten angeschafft, berichtet Günter Engel. Er ist Vorsitzender des Awo-Kreisverbands Witzenhausen und soll Chef des neuen Gesamtverbands werden. Außerdem soll es drei stellvertretende Vorsitzende geben, wofür der bisherige Eschweger Kreisvorsitzende Karl Jeanrond (Meinhard) sowie Wilhelm Holzhauer (Sontra) und Karlheinz Giesen (Meißner) vorgeschlagen werden.

Zunächst werden die beiden Kreisverbände in getrennten Delegiertenversammlungen die Verschmelzung beschließen, bevor schon eine Stunde später in der gemeinsamen Kreiskonferenz der erste Vorstand des neuen Kreisverbandes gewählt wird.

„Wir werden größer, stärker und schlagkräftiger“, begründete Günter Engel das Zusammengehen der Verbände. Es sei vorteilhaft für die verbandspolitische Arbeit und auch für die Unterstützung der ratsuchenden und bedürftigen Menschen.

Auch könne die Arbeiterwohlfahrt dann bei der Entwicklung der Kindertagesstätten besser Stellung beziehen, weil man eigene Arbeitskreise habe, nannte Engel als Beispiele die Themen Inklusion und Kinderförderungsgesetz (Kifög). Man könne dann besser Erfahrungen austauschen, neue Ideen erarbeiten und diese umsetzen. Zudem trete die Awo mit ihrem umfangreichen Angebot als ein Ansprechpartner für Land, Kreis und Kommunen auf.

Von Stefan Forbert

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