Besucherzahlen bislang verhalten

Corona-Vorschriften: Badegäste im Kreis halten sich an die Regeln

Desinfektion und Hygienetücher stehen am Beckenrand im Freibad in Waldkappel.
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Desinfektion, Hygienetücher und Mindestabstand: Wie hier im Bad in Waldkappel bestimmt die Corona-Pandemie die Freibadsaison im gesamten Landkreis.

Ohne Verständnis, Vernunft und Eigenverantwortung geht nichts in dieser Freibadsaison – Hygienekonzepte machen den Besuch der Bäder im Jahr der Corona-Pandemie beschwerlicher als gewohnt.

Und trotzdem, das ergab eine Umfrage unserer Zeitung unter allen Freibädern im Kreis, lassen sich die Besucher den Badespaß nicht verderben. Ein Überblick:

„Die Badegäste halten sich sämtlich an die Corona-Regelungen und Vorschriften“, sagt Roslinde Breitfeld vom Freibad Datterode, „das läuft reibungslos.“ Allerdings: Noch nehmen die Gäste das Badeangebot eher verhalten an. 180 Badegäste dürfen sich in der Theorie zeitgleich im Freibad Datterode aufhalten; erreicht wurde diese Obergrenze selbst am sehr warmen vergangenen Sonntag nicht.

Waldkappel

Ähnliches weiß Schwimmmeister Jörg Mühlhause aus dem Freibad Waldkappel zu berichten. 350 Personen dürfen sich maximal zur gleichen Zeit im Waldkappeler Bad aufhalten; „gekommen sind selbst an den wärmsten Tagen knapp über die Hälfte“. Dem verhaltenen Besuch liege wahrscheinlich die erhöhte Vorsicht in Zeiten der Pandemie zugrunde. Angst aber müsse niemand haben – das Hygienekonzept des Bades ist wie überall sorgsam ausgearbeitet, sogar die einzelnen Bahnen sind abgeteilt.

Wanfried

Reibungslos läuft der Badegast-Betrieb auch im Wanfrieder Schwimmbad, meldet Christoph Hoffmann von der Stadt Wanfried. Die Besucheranzahl ist hier auf 300 begrenzt; über einen elektronischen Besucherzähler kann jeder Interessierte stets aktuell verfolgen, wie viele Menschen sich gerade auf dem Gelände aufhalten. „Nicht an einem einzigen Tag kam es dadurch zu Problemen“, zeigt sich Christoph Hoffmann erfreut.

Sontra

Die Badegäste in Sontra nehmen das Hygienekonzept des Freizeit- und Erlebnisbads Sontra ernst – bis auf sehr wenige Ausnahmen, weiß Torsten Schmidt zu berichten. „Das Verständnis für die Regelungen in diesem so besonderen Jahr ist da“, lobt er. Am Sonntag seien sogar das erste Mal gut 380 Badegäste gekommen – maximal erlaubt sind in Sontra gleichzeitig 400.

Bad Sooden-Allendorf

„Es sieht gut aus“ – die Aussage von Hans-Jörg Müller für das Freibad Bad Sooden-Allendorf ist eindeutig. Die Menschen sind froh, schwimmen gehen zu dürfen, und halten sich dementsprechend an die Corona-Vorgaben. „Die Tickets sind nur online zu erwerben; die Besucherzahl wird so gut reguliert.“

Witzenhausen

Verhalten ist einzig der Besucherstrom im Freibad Witzenhausen – ähnlich wie in den anderen Bädern. „Die Corona-Regelungen aber werden respektiert und eingehalten“, sagt Sabrina Blum vom Freibad. Probleme habe es nicht gegeben.

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