Tourist-Information Eschwege-Meinhard-Wanfried gehört zu den Besten in Deutschland

Mit Beratung ganz vorn

Gemeinsamer Erfolg: Die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information (von links) Susanne Görlinger, Angelika Groß, Miriam Gerke, Jutta Riedl und Heidi Küllmer - Gabriele Wanker fehlt auf dem Foto - freuen sich gemeinsam mit den Bürgermeistern (von links) Wilhelm Gebhard (Wanfried), Hans Giller (Meinhard) und Alexander Heppe (Eschwege) über die Auszeichnung mit dem Gütesiegel. Foto: Sagawe

Eschwege. Die Tourist-Information Eschwege - Meinhard - Wanfried gehört zu den besten in Deutschland. Das hat eine Überprüfung der Service-Einrichtung durch den Deutschen Tourismusverband ergeben.

Mit einer Quote von 86 Prozent haben die Beraterinnen um Geschäftsführerin Jutta Riedl das Qualitätssiegel des Verbandes verliehen bekommen und dürfen für weitere drei Jahre mit dem weißen i auf rotem Grund werben.

„Wir sind mächtig stolz auf das Team“, sagte Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe. Sein Wanfrieder Kollege Wilhelm Gebhard nimmt die Auszeichnung zum Anlass, Gastgeber aufzufordern, noch enger mit der Tourist-Information zu kooperieren.

Mit der Quote von 86 Prozent liegt die Einrichtung mit Sitz in der Kreisstadt über dem Bundesdurchschnitt (81 Prozent) und deutlich über dem durchschnittlichen hessischen Wert (71 Prozent). Auch die eigenen Bewertungen bei der Prüfung vor drei Jahren seien erheblich besser geworden, berichtete Miriam Gerke von der Tourist-Information, die gestern Vormittag das Verfahren des Verbandes erklärte.

Um das Qualitätssiegel, die sogenannte i-Marke, zu bekommen, müssen fünfzehn Mindeststandards erfüllt sein. Ein Mitarbeiter des Verbandes prüft dann vor Ort inkognito weitere vierzig Kriterien. Dabei geht es um die Erreichbarkeit, Öffnungszeiten, persönlichen Service und auch um ein Kommunikationsangebot in englischer Sprache.

Nach dem Qualitätscheck vor Ort habe sich der Prüfer, der gemeinsam mit seiner Frau als Freizeitgast getarnt erschienen war, zu erkennen gegeben und spontan die Arbeit gelobt, berichtet Jutta Riedl. Die Geschäftsführerin nimmt die Auszeichnung mit dem Qualitätssiegel, das bundesweit knapp 550 Tourismuseinrichtungen bekommen haben, als Ansporn. „Der Tourismus ist hier noch entwicklungsfähig“, sagte sie und stellte gemeinsam mit ihrer Mitarbeiterin Miriam Gerke den Einstieg in das Projekt „Nordhessische Gästekarte“ zum Beginn des nächsten Jahres vor.

Von Harald Sagawe

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