Ab April bundesweit einheitliche Telefonnummer für ärztlichen

Bereitschaftsdienst wird neu organisiert

Eschwege. Der Rettungsdienst im Werra-Meißner-Kreis wird über die zentrale Leitstelle unter der Notrufnummer 112 gesteuert.

Von dort werden neben den Rettungsdiensten die Feuerwehr, der ärztliche Bereitschaftsdienst, die Notfallseelsorge sowie die DLRG koordiniert. Hier entscheidet geschultes Personal, wer zu einem Einsatz geschickt wird.

Leitender Notarzt Dieter Beck.

„Typische Indikatoren für einen Notarzteinsatz sind Atemnot, Lähmungserscheinungen, Verkehrsunfälle mit Kindern sowie Brustschmerzen und Ohnmacht“, sagt Dieter Beck, leitender Notarzt im Werra-Meißner-Kreis. „Manchmal werden wir aber auch bei Halsschmerzen gerufen“, erzählt der Arzt, der seit 25 Jahren im Geschäft ist.

Von der Neustrukturierung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes zum 1. April diesen Jahres versprechen sich die niedergelassenen Ärzte eine generelle Verbesserung der Situation - sowohl für Ärzte als auch für Hilfesuchende. Ab April wird jeweils ein Arzt einen sogenannten „Sitzdienst“ voraussichtlich im Eschweger Krankenhaus leisten, der zweite macht Hausbesuche.

Die Regel soll aber sein, dass Patienten nach Möglichkeit zum Arzt kommen. Gleichzeitig werden die Gebiete, die vom jeweiligen Bereitschaftsarzt betreut werden, deutlich größer als bisher. Der ÄBD wird ab dann auch über die bundesweit gültige Telefonnummer zu erreichen sein.

Von Stefanie Salzmann

Rubriklistenbild: © Symbolbild/dpa

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