Berufs- und Bildungsmessen: Hier gibt's Perspektiven für Jugendliche

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Voll des Lobes über ihre Ausbildung im Hotel Hohenhaus: Ann-Kathrin Dolles (rechts), hier mit Madelaine Schäfer, am Stand des Unternehmens bei der Berufs- und Bildungsmesse Perspektiven in Eschwege.

85 Aussteller haben sich jetzt während der Berufs- und Bildungsmesse Perspektiven den Jugendlichen der Region präsentiert. Die Arbeitgeber werben um Fachkräfte. 

Henrik Först schlendert am Samstagmorgen über die Berufs- und Bildungsmesse Perspektiven in den Beruflichen Schulen in Eschwege. Der 19-Jährige aus Bischhausen freut sich, dass 85 Aussteller ein vielseitiges und umfassendes Angebot bieten zu Beruf, Ausbildung und Weiterbildung. „Aus jeden Bereich ist mindestens ein Unternehmen dabei“, sagt Först, der mit vielen Ausbildern das Gespräch suchte, um sich über die Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren.

Auch Leon Gergin (18, Sontra) nutzt das Angebot. „Ich hoffe, dieser Tag hilft mir“, sagt Gergin. „Ich bevorzuge ein duales Studium, aber habe mich noch nicht auf einen Bereich festgelegt.“ Bei den Werraland Werkstätten informiert Johanna Goslar über das duale Studium im Bereich Soziale Arbeit. „Die direkte Verknüpfung von Theorie und Praxis bereitet mit viel Spaß“, betont die Studentin, die in der Ausbildung bereits zahlreiche Bereiche durchlaufen hat. 

Ein paar Schritte weiter wirbt Nicole Diete (Personalreferentin Autohaus Rabe und König am Hessenring) für drei Ausbildungsberufe und ein duales BWL-Studium. „Wir wollen unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen“, so Diete. „Deswegen ist es für uns umso wichtiger, unsere Fachkräfte selbst auszubilden.“

In der Ausstellungshalle schwärmt Ann-Kathrin Dolles von ihrer Ausbildung im Hotel Hohenhaus. Dolles befindet sich im zweiten Lehrjahr in einem abwechslungsreichen Tätigkeitsfeld: „Das Unternehmen bietet mir die verschiedensten Möglichkeiten, um mich weiterzuentwickeln.“ Freie Ausbildungsstellen gibt es auch noch. 

Im Eingangsbereich versucht Ausbilder Alexander Volkenant von H. Hahn Modell-, Formen- und Vorrichtungsbau aus Sontra, die Schüler für das Handwerk und die Industrie zu begeistern. „Diese Gespräche sind für uns sehr wichtig. Sie sind eine Entscheidungsgrundlage“, sagt Geschäftsführer Rainer Stück. 

Ein Stand weiter bestätigt Jens Philipp die Einschätzung des Standnachbarn. Der Ausbilder von Friedola ist sich sicher: „Es wird immer schwieriger, neue Auszubildende zu finden. Wir hoffen heute, mit dem ein oder anderen ins Gespräch zu kommen.“ 

Fotos: Hier geht es zu den Bildern der Bildungsmesse

Clemens Bierfreund, angehender Bankkaufmann der Sparkasse Werra-Meißner, kommt mit Schülern ins Gespräch und lobt seinen Arbeitgeber: „Es wird viel dafür getan, dass wir uns auch innerbetrieblich weiterentwickeln.“ Derweil informiert die Jugendförderung des Kreises über die Betreuerausbildung. Meike Seiyfarth, Jugendbildungsreferentin, sagt: „Bei uns lernt man Soft-Skills, die in jedem Beruf nützlich sein können.“

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