Berufsschüler zeigen Ausstellung zum Jahrestag der Grenzöffnung

Grenzzaun trennt Klasse: Schüler von den Beruflichen Schulen Eschwege versetzen sich in die Zeit des geteilten Deutschlands und eröffnen eine Ausstellung anlässlich des 30-jährigen Jubiläums. Foto: carolin eberth

Schüler der Beruflichen Schulen in Eschwege haben eine Ausstellung anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Grenzöffnung auf die Beine gestellt.

Vom 15 bis 22. November kann die Ausstellung in der Eingangshalle der Schule besichtigt werden von Schulklassen, sowie von allen Interessierten während der Öffnungszeiten der Schule.

„Die Idee des Projekts der Schüler entstand mit der Fertiung eigener Plakate zur Grenzöffnung im Politikunterricht“, sagt Lehrer Thomas Sippel.

Danach hätte Berufsschüler Knud Martin den Kontakt zum Grenzmuseum Schifflersgrund hergestellt. „Ich arbeite ehrenamtlich im Museum und habe die Grenze noch hautnah miterlebt“, sagt Schüler Martin. Das Gefühl der Grenze habe er versucht mit seinen jüngeren Berufsschülern zu teilen.

Stefan Heuckeroth-Hartmann vom Grenzmuseum habe gleich zugesagt, die Schüler bei der Ausstellung zu unterstützen.

„Es ist wichtig den jungen Leuten einen emotionalen Zugang zu verschaffen, dass sie die Bedeutung der Grenze nachvollziehen können“, meint Heuckeroth-Hartmann. Er hat die Ausstellungsstücke, Plakate und den Grenzzaun vom Museum Schifflersgrund zur Verfügung gestellt und war bei der Eröffnung dabei.

„Ich stelle mir die Vergangenheit des geteilten Deutschlands grausam vor“, sagt Schülerin Lea Volkenand. Sie habe zwar schon einiges aus der Zeit erzählt bekommen von ihrern Eltern, allerdings habe ihr die Ausstellung in der Schule geholfen, sich mehr in die damalige Zeit hineinzuversetzen.

Von Carolin Eberth

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