Probleme mit Mobilität

Neuer Kreisschülerrat will bessere Abstimmung des Nahverkehrs

Hat viel vor, der neue Vorstand des Kreisschülerrats (von links): Verbindungslehrer Thomas Sippel, Jannik Dietzel, Thalea Burghardt, Lovis Guleiof, Hannes Bechthold, Lotta Schlarbaum, Niklas Andrich, Jolan Gries, Maurice Schiller, Jan-Hendrik Schaadt, Verbindungslehrerin Anika Hohlstein, Vincent Koch und Samira Max.
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Hat viel vor, der neue Vorstand des Kreisschülerrats (von links): Verbindungslehrer Thomas Sippel, Jannik Dietzel, Thalea Burghardt, Lovis Guleiof, Hannes Bechthold, Lotta Schlarbaum, Niklas Andrich, Jolan Gries, Maurice Schiller, Jan-Hendrik Schaadt, Verbindungslehrerin Anika Hohlstein, Vincent Koch und Samira Max.

Eine bessere Abstimmung des Nahverkehrs auf die Bedürfnisse von Schülern hat sich der Kreisschülerrat auf die Fahnen geschrieben. Das ist nur einer von mehreren Arbeitsschwerpunkten.

Das elfköpfige Führungsgremium war Mitte Oktober neu gewählt worden. Mit Ausnahme der Grundschulen vertritt er die Interessen von kreisweit 10.000 Schülern an den Beruflichen Schulen in Witzenhausen und Eschwege sowie an 15 weiterführenden Schulen.

In der Tat gebe es mit der Mobilität einige Probleme, stellte der 16-jährige Kreisschulsprecher Jolan Gries (Witzenhausen) am Donnerstagabend während einer Vorstandssitzung fest. Daran nahmen in der Gaststätte Zweistein in Bad Sooden-Allendorf Verbindungslehrer Thomas Sippel und Anika Hohlstein teil.

In Einzelfällen verhinderten die Fahrpläne von Bus und Bahn, dass die Schüler pünktlich zum Unterrichtsbeginn ihre Schule erreichten, andererseits müssten sie zum Teil lange Wartezeiten in Kauf nehmen, um wieder nach Hause zu kommen. Schwierig werde es auch, wenn etwa im Südkreis Anschlüsse ausfielen, weil zwar in Thüringen, aber nicht in Hessen Feiertag sei.

Masterplan ausgearbeitet

In Sachen Mobilität habe die Jugend deshalb gemeinsam mit dem Verein für Regionalentwicklung einen Masterplan ausgearbeitet, der jetzt dem Kreisausschuss vorliege und zur Beratung in den Kreistag eingebracht werden solle. Dabei setze man auch auf den Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV), mit dem man seit Jahren kooperiere. Die Projektgruppe „Schule ohne Rassismus“ strebt nach Mitteilung des Vorstands einen Kreativwettbewerb an, um diesem gesellschaftlichen Problem entgegenzuwirken.

Umweltpolitik wird großgeschrieben 

Thema für die jungen Leute ist auch die Umweltpolitik. So steht die Teilnahme an einer Klimamesse am 6. Februar an den Beruflichen Schulen in Eschwege und am 13. März an der Friedrich-Wilhelm-Schule in der Kreisstadt fest. Außerdem will der Kreisschülerrat wieder mit Spendenaktionen zugunsten sozialer Projekte an die Öffentlichkeit treten. Auf Instagram (ksr.wmk.) können sich alle Schüler selbst über die Aktivitäten informieren.

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