Viele Bewerber / Hix: „Das ist gelebte Demokratie“

CDU betont Einigkeit

Eschwege Die CDU Werra-Meißner weist interne Differenzen bei der Suche nach einem Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2013 zurück. „Die Tatsache, dass es mehrere geeignete Bewerber gibt, zeugt von dem hohen Personalpotential in unserem Kreisverband und gibt der Basis eine gute Auswahl“, sagte der Parteivorsitzende und Bürgermeister von Bad Sooden Allendorf Frank Hix. Nach einer außerordentlichen Sitzung des Vorstands am Samstag ist die Partei um Einigkeit in der Kandidatenfrage bemüht.

Ursprünglich wollten die Kreisverbände Werra-Meißner und Hersfeld-Rotenburg einen gemeinsamen Kandidaten ins Rennen schicken. Inzwischen wollen die Christdemokraten in Hersfeld-Rotenburg Helmut Heiderich aufstellen, im Werra-Meißner-Kreis deutet sich eine Kandidatur von Michael Stein an. Mit Heike Meyer aus Witzenhausen ist noch eine weitere Bewerberin im Rennen. Ziel der CDU sei es, das Direktmandat im Wahlkreis 169 zu gewinnen, sagt Hix. Dazu sollen sich die Bewerber für die Kandidatur den Mitgliedern in den Stadt- und Gemeindeverbänden in den kommenden Wochen vorstellen. Das weitere Vorgehen will der Kreisvorstand mit den Parteifreunden in Hersfeld-Rotenburg bei einer gemeinsamen Sitzung abstimmen.

Der Kreisverband der CDU Werra-Meißner gilt als gespalten. Im März wählte die Partei Frank Hix zum Kreisvorsitzenden. In einer Kampfabstimmung setzte sich der Allendorfer Bürgermeister gegen seinen Vorgänger Dirk Landau durch. Hix kündigte im März an, die Partei einen zu wollen.

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