Ferienspiele der Kreisstadt

Bevor die Stars kommen, stehen Eschweger Kinder auf der Open-Flair-Bühne

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Junge Festivalbesucher: Peter Horn erklärt den jungen Besuchern das Open Flair und führt die Kinder über das Festivalgelände.

Die Ferienspiele der Kreisstadt Eschwege führten am Freitag zum Open Flair. Die Kinder aus der Kreisstadt besuchten das Festivalgelände.

FOH steht für Front of House und ist der Technikturm gegenüber der Bühne, von dem Licht und Ton gesteuert werden. Das erfahren die Kinder beim Open-Flair-Rundgang von Peter Horn. Horn führt die Mädchen und Jungen aus Eschwege, die an den Ferienspielen der Kreisstadt teilnehmen, über das Festivalgelände.

Natürlich dürfen die Kinder auf den Turm. Sie genießen den freien Blick auf die riesige Bühne, auf der gerade der erste Soundcheck stattfindet. Es ist ohrenbetäubend laut. Aber schließlich muss schon kurze Zeit später der Sound stimmen. Die erste Show an diesem Freitagmittag beginnt in einer guten Stunde.

Jugendpfleger Rigobert Gaßmann drängt jetzt zur Hauptbühne, die von den jungen Besuchern gerade noch vom Turm aus bestaunt wurde. „Da wird ganz viel gearbeitet, bevor die Stars kommen“, erklärt Gaßmann. Und tatsächlich: Techniker verkabeln Mischpulte, und Bühnenarbeiter schleppen schwere Kisten.

Auf der Bühne: Von der Gitarre sind die jungen Fans begeistert. Die Instrumente stehen schon auf der Bühne. Die Show kann beginnen.

Hektische Betriebsamkeit bestimmt das Bild. Die Kinder dürfen nur ganz am Rand stehen, damit nichts passieren kann. Sie erfahren, dass gerade die Instrumente für den Headliner des Tages aufgebaut und gestellt werden. Die Fantastischen Vier spielen das letzte Konzert des Tages auf der Hauptbühne. Das beginnt erst am späten Abend. Die Instrumentenkollektion ist beachtlich.

Ist alles fertig montiert, wird das Equipment ganz nach hinten geschoben, damit Schlagzeug, Gitarren und andere Instrumente der „kleineren“ Bands, die das Vorprogramm am Nachmittag und am frühen Abend bestreiten, Platz finden – auch wenn das natürlich längst nicht so umfangreich ist wie das der Fantastischen Vier. Die Produktionen der Headliner sind natürlich mit deutlich mehr Aufwand verbunden. Entsprechend ist dann auch die Anspannung im Regie-Container. 

Andi Mährlein steuert von dort die Übertragung auf die LED-Wände an den Bühnenflügeln. Die Kameraleute bekommen ihre Aufträge über Funk auf den Kopfhörer. Der Regisseur wählt die Bilder nach dem Blick auf das gute Dutzend Monitore aus.

Weiter geht es Backstage. Hinter der Bühne ist das Wohnzimmer der Künstler. In der Sitzecke haben es sich die Mitglieder der Gruppe Madsen bequem gemacht. Die Band spielt am Abend auf der Hauptbühne – es ist noch reichlich Zeit, fast zwölf Stunden. Da müssen die Verpflegung lecker, die Sitzmöbel bequem und die Gespräche gut sein.

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