Bienen dank Hobby-Imkern wieder auf dem Vormarsch

Das Nahrunsgangebot muss stimmen: Obstbäume, wie die Kirsche (Foto), sind besonders gut geeignet. Doch Gartenbesitzer können die Bienen mit vielen Pflanzen unterstützen. Foto: Archiv

Eschwege. Es summt und brummt wieder in den Gärten: Die fleißigen Honigbienen sind wieder unterwegs. Und obwohl die Bienen einen schweren Winter hatten, sind sie hessenweit und auch in unserer Region wieder verstärkt zu sehen.

Ein Grund dafür ist, dass wieder mehr Menschen die Hobby-Imkerei für sich entdeckt haben. „Wir haben zwar noch nicht wieder so viele Mitglieder wie vor dem Zweiten Weltkrieg, aber so langsam kommen wir aus der Talsohle wieder raus“, sagt Thomas Krüger.

Der Vorsitzende des Eschweger Imkervereins ist stolz darauf, dass, seitdem der Immengarten hinter der Jugendherberge angelegt ist, auch in der Kreisstadt Imker ausgebildet werden können. 23 Neu-Imker aus der Region haben das Angebot genutzt und sich jetzt von Norbert Günter und Jürgen Voigt vom Landesverband der hessischen Imker schulen lassen.

Haben sich schulen lassen: Für die neuen Hobby-Imker gab es jetzt ein Seminar in der Eschweger Stadthalle. 

Bereits im vergangenen Jahr haben die Neu-Imker im Immengarten des Eschweger Vereins den Umgang mit den Tieren gelernt, jetzt standen sowohl rechtliche als auch praktische Tipps zur Honiggewinnung auf dem Programm. „Um den hohen Qualitätsstandards, die eingehalten werden müssen, um das Glas des deutschen Imkerbundes verwenden zu dürfen, gilt es einiges zu beachten“, sagt Krüger.

So beschäftigten sich die Hobby-Imker unter anderem damit, wie der Honig richtig gewonnen und gerührt wird und lernten, wie hoch der Wassergehalt sein darf, welche Hygienevorschriften gelten und wie er richtig abgefüllt und beschriftet wird. „Der Imker ist als Lebensmittelproduzent auch für sein Produkt haftbar“, betont Krüger die Notwendigkeit der Vorschriften.

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