Bitune-Abschied

Diese Band wird es so nicht mehr geben

Können es immer noch: Mit sattem Sound verabschiedeten sich Bitune bei den rund 220 Gästen im Juz. Foto: Skupio

Eschwege. Rappelvoll war das Jugendzentrum (Juz) um kurz nach 22 Uhr, als die Jungs von Bitune sich anschickten, die Bühne zu entern.

Als Vorband zum Abschlusskonzert der Alternative-Rocker hatte Jonathan Hard aus Erfurt den Gästen bis dahin eingeheizt.

„Seid ihr alle da? Noch eine letzte Schlacht, ein letztes Gefecht“, rief Sänger Sascha Wiegand der begeisterten Menge zu und Bitune startete mit „Touch me“ durch. Die Band spielte das komplette Album „After the fire“ durch und als das Konzert mit dem kraftvollen „Drain away“ einen vorläufigen Höhepunkt erreichte und die Menge aus dem Häuschen war, konnte sich Schlagzeuger Martin Bartscher nach dem Titel ein „Wir könnens immer noch“ nicht verkneifen. Schließlich hatte die Band die alten Lieder einige Jahre nicht mehr gespielt.

„Als wir uns überlegt haben, welche Titel wir auf dem Abschlusskonzert spielen, haben wir bei den Proben gemerkt, dass uns die alten Songs lockerer von der Hand gingen“, verrät Bassist Thomas Bartscher nach dem Konzert. Mit „Shut down“, einem Stück von der letzten Platte, endete das Konzert. Bitune ist also nun „heruntergefahren“.

Dass die Musiker viel zu sehr mit Leidenschaft spielen, als dass sie E-Gitarre, Schlagzeug und Bass einfach an den Nagel hängen könnten, wurde beim Konzert schnell klar. „Wir werden nicht aufhören, Musik zu machen. Es gibt nur noch keinen neuen Bandnamen und die Musikrichtung steht auch noch nicht fest“, verrät Thomas Bartscher.

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