Anmeldungen ab Montag

Ferienspiele in Eschwege: Reise um die Welt ist Thema 

Freuen sich auf die Ferienspiele: (von links) die beiden Jugendförderer Christina Gliemroth-Brübach und Rigobert Gaßmann, Vera Schwiderke von den Stadtwerken, Sozialdezernent Reiner Brill, Carolin Stelzner von der BKK Werra-Meißner, Markus Lecke von den Stadtwerken und (hockend) Boxtrainer Robert Staar. Foto: Wüstefeld

Eschwege. Einmal wie eine Prinzessin leben oder wie ein Ritter essen: In den Sommerferien können sich Kinder verwandeln. Für 24 Stunden reisen die in das Mittelalter zurück, basteln sich einen Pfeil und Bogen und schlafen im Burgkeller.

Möglich machen das die Ferienspiele der Stadt Eschwege. In sechs Wochen bietet sie zusammen mit 27 Kooperationspartner Veranstaltungen wie die oben beschriebene an. Dabei ist vor allem etwas für die 6- bis 13-Jährigen. Und wie schon in den vergangenen Jahren zuvor stehen auch diese Sommerferien wieder unter einem Motto: In einer „Reise um die Welt“ wird internationales Essen gekocht, Schmuck und Kleidung aus fernen Ländern selbst gefertigt und die Malkunst der anderen Kulturen dieser Erde unter die Lupe genommen. Und wer Lust hat, kann sogar seine eigene Stadt aufbauen: in der vorletzten Woche der Ferien auf dem Grillplatz in Oberhone.

Sinnvolle Freizeitgestaltung 

„Wir wollen den Kindern eine sinnvolle Freizeitgestaltung bieten“, sagt der erste Stadtrat und Sozialdezernent Reiner Brill. Sechs Wochen Ferien seien lang, die Zeit könne gut genutzt werden – auch von den Eltern. „Die müssen zum Teil arbeiten oder können es sich nicht leisten, in den Urlaub zu fahren“, sagt der Geschäftsführer der Stadtwerke, Markus Lecke. Damit den Kindern aber auch hier etwas geboten werde und der Nachwuchs beschäftigt ist, unterstützen die Stadtwerke die Ferienspiele wie auch vier weitere Institutionen oder Unternehmen schon seit Jahren als Sponsor.

Was der BKK Werra-Meißner als weiterem von insgesamt fünf Sponsoren gut gefällt: Dass es auch wieder Bewegungsangebote gibt, in diesem Jahr sogar für die ganze Familie. „Die Kinder sitzen zu oft vor dem Fernseher“, sagt Carolin Stelzner von der Krankenkasse. Deshalb freue sie sich ganz besonders über Angebote wie das Boxtraining oder den Soccer-Cup zu Beginn der Sommerferien oder über die angebotene Kanutour – bei der auch die Eltern mit ins Boot steigen dürfen.

Ein halbes Jahr lang haben die Mitarbeiter der Jugendförderung der Stadt an den Angeboten zu den Themen kleine Weltentdecker, Kinder in Bewegung und Forschen und Experimentieren gearbeitet, die jetzt in einem Heft zusammengefasst und in den Schulen verteilt wurden. Dort steht auch drin, für welchen Teil der Ferienspiele man einen Kostenbeitrag abgeben oder sich anmelden muss. „Das ist ab Montag möglich“, sagt Rigobert Gaßmann von der Jugendförderung.

Von Constanze Wüstefeld

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