Bis 2011 wurden alle Auflagen und Mängel abgearbeitet

Brandschutz: Alle Schulen im Werra-Meißner-Kreis im grünen Bereich

Werra-Meißner. Im Gegensatz zu vielen in der Stadt Kassel müssen sich die Eltern im Werra-Meißner-Kreis keine Sorgen um die Sicherheit ihrer Kinder in den Schulen machen: In allen Gebäuden sei der Brandschutz gewährleistet.

"Alles ist im grünen Bereich", erklärt Matthias Schulze, der stellvertretende Leiter des kreiseigenen Betriebes Gebäudemanagement.

In den vergangenen zehn Jahren steckte der Werra-Meißner-Kreis 8,6 Millionen Euro allein in den Brandschutz in den Schulen. Alle Auflagen und Mängel seien nach Dringlichkeit abgearbeitet worden, seit 2011 sei der Investitionsstau komplett abgebaut, neue Anforderungen lägen nicht vor. Es fänden alle drei, vier Jahre Begehungen der Schulen statt, bei denen von Bauaufsicht und Feuerwehr konkret der Brandschutz unter die Lupe genommen wird.

Verstärkte Nachrüstung in Sachen Brandschutz war erforderlich, nachdem nach der Brandkatastrophe im Flughafen Düsseldorf die Auflagen verschärft worden waren. "Da hat es geruckt und dem Werra-Meißner-Kreis auch finanziell weh getan", sagt Schulze.

Die Schwerpunkte der Investitionen in den Brandschutz seit 2003 lagen in der Freiherr-vom-Stein-Schule Hessisch Lichtenau und der Valentin-Traudt-Schule Großalmerode sowie in den Beruflichen Schulen in Witzenhausen und in Eschwege, wo sogar alle Flure komplett erneuert und besondere Brandschutzdecken eingezogen wurden. Bei der umfassenden Generalsanierung weiterer Schulen werden die aktuellen Brandschutzbestimmungen umgesetzt, ergänzt Schulze.

In Kassel sieht das, wie Anfang der Woche bekannt wurde, ganz anders aus. Nur 60 Prozent der Kasseler Schulen sollen vom Brandschutz her in Ordnung sein. An einer Gesamtschule müssen allein 16 Millionen Euro investiert werden. Nun droht nicht nur dieser die Schließung. (sff)

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