„Riesige Chance für Eschwege“

Brückenhausen und Altstadtquartiere werden saniert – Büro öffnet Samstag

+
Altstadt im Blick: Planer Milijo Dzeko, Bürgermeister Alexander Heppe und Wirtschaftsförderer Wolfgang Conrad (von links).

Bürgermeister Alexander Heppe spricht in Zusammenhang mit dem Stadtumbau von „einer riesigen Chance für Eschwege“. 

Gestern Nachmittag stellte er gemeinsam mit Stadtentwickler Milijo Dzeko und Wirtschaftsförderer Wolfgang Conrad das Stadtumbaubüro vor, das am Samstag in Stadtviertel Brückenhausen eröffnet wird.

Mitarbeiter der Projektstadt, die das Sanierungsvorhaben städteplanerisch begleiten, werden in dem Büro Beratungsgespräche anbieten. „Das ist der erste Anlaufpunkt, und der ist mitten im Quartier“, sagt Heppe. Sanierungsvorhaben und -ideen in Brückenhausen und den anderen ausgesuchten Altstadtquartieren werden von dort aus betreut.

In den nächsten mehr als zehn Jahren werden die Eschweger, insbesondere Eigentümer, dort über den Stadtumbau informiert. Wer eigene Sanierung plant, findet Beratung. Einzelprojekte ebenso wie gemeinsame Vorhaben werden begutachtet. „Man kann dort Ideen spinnen“, sagt Heppe, „wir wollen ganz intensiv mit den Bürgern kommunizieren.“

Am Samstag wird mit der Eröffnung des Beratungsbüros auch das Programm gestartet. Bis zu 20 000 Euro an Fördermitteln können Hauseigentümer für das Bauen im Bestand pro Objekt bekommen. Besonders attraktiv: Die Kombination mit einer Reihe anderer Zuschüsse ist möglich.

In der Zeit zwischen 11 und 13 Uhr wollen die Planer erste Kontakte knüpfen und die Chance zum Gespräch mit der Bevölkerung nutzen. Gedanken über die Sanierung Brückenhausens und der anderen Altstadtquartiere sollen am Samstagvormittag ausgetauscht werden. Heppe: „Die Veranstaltung hat einen ganz lockeren Charakter, wir wollen mit den Bürgern in Kontakt kommen.“

Wenn sämtliche angedachte Vorhaben verwirklicht würden, hätte das Projekt ein Volumen von 32 Millionen Euro. Diese Größenordnung hält Bürgermeister Heppe allerdings für unrealistisch, sagt aber auch: „Wir geben richtig viel Geld in die Stadteingänge und Brückenhausen, und wir wollen, dass sich sichtbar etwas tut.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare