Neugestaltung voraussichtlich im kommenden Jahr

Eschwege: Brückenstraße wird zum Platz

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Entwurf: die Eschweger Brückenstraße

Eschwege. Die Brückenstraße in Eschwege wird ein Platz. Mit den Umbau- und Sanierungsarbeiten will die Kreisstadt im kommenden Jahr beginnen. Während einer Sitzung des Gestaltungsbeirates am Dienstagnachmittag stellte Gerhard Duppe von der Stadtplanung die Entwürfe vor.

„Das wird eine Großbaustelle“, kündigte Fachbereichsleiter Klaus Kurz gestern an. Neben der Umgestaltung der Straße wird auch im Untergrund eine komplette Erneuerung der Ver- und Entsorgungsleitungen angestrebt. Ziel des Vorhabens: eine niveaugleiche Tempo-20-Zone zwischen den beiden Werrabrücken. Optisch soll sich die Brückenstraße den Veränderungen auf der ersten Werrabrücke sowie auf der Kreuzung zum Stad angleichen.

Fußgänger und Fahrzeugverkehr sollen den Raum gleichberechtigt nutzen können. Stellplätze für Autos auf beiden Seiten werden die Fahrspur optisch eingrenzen und mit Markierungsnägeln dargestellt. Die Wohn- und Aufenthaltsqualität auf der Brückenstraße soll gewinnen. „Die Straße wird deutlich aufgewertet“, so Kurz. „Wir wollen die Stadt altengerechter und rollatorfreundlicher gestalten“, gab er als eine weitere Zielsetzung vor.

„Die Potentiale der Brückenstraße werden stärker genutzt.“

„Die Umgestaltung der Brückenstraße ist die logische Fortsetzung“, sagte Roland Adlich, Vorsitzender des Gestaltungsbeirates, mit Hinweis auf den bereits erfolgten Umbau von Brücke und Brückenkopf. „Das ist der richtige Schritt.“ Beiratsmitglied Olaf Baum sieht das ebenso: „Die Potentiale der Brückenstraße werden stärker genutzt.“

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Von Harald Sagawe

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