Für den kleinen Hunger zwischendurch

Brüder-Grimm-Schule bietet in den großen Pausen Streetfood an

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Pausensnack: An den Dienstagen gibt es in der Cafeteria der Brüder-Grimm-Schule in Eschwege Pizza. Das Bistro Amélie der Werraland Werkstätten liefert jetzt auch Streetfood. Das Ziel: Mehr Kinder und Jugendliche sollen vom Schulessen und der Teilnahme daran überzeugt werden. 

Eschwege. Streetfood heißt auch deswegen Streetfood, weil es unkompliziert als Zwischenmahlzeit auf der Hand mit auf den Weg genommen und unterwegs gegessen werden kann, beispielsweise auf dem Pausenhof. An der Brüder-Grimm-Schule in Eschwege bietet der Caterer jetzt dieses Streetfood an. 

Denn Schüler essen gern auf diese Art – unkompliziert, zwischendurch, unterwegs.

„Wir sind noch in der Testphase und müssen noch sehen, wie das Angebot bei den Schülern ankommt“, erklärt Ute Walter. Die Schulleiterin legt Wert darauf, dass das Angebot relativ frisch zubereitet wird. Tiefkühlkost gibt es nicht, frittiert wird auch nicht. Dienstags steht Pizza in allen möglichen Varianten auf der Speisekarte. „Unsere Essenzahlen sind verzweifelnd klein“, sagt Walter, deswegen habe der Caterer das neue Angebot entwickelt. Bistro Amélie von den Werraland Werkstätten liefert zur großen Pause die frisch zubereiteten Speisen zum Verkauf in der Cafeteria.

Auf dem Speiseplan stehen dann so leckere Dinge wie an den Montagen „Kartoffelstampf mit mediterranem Grillgemüse und Paprikacreme“ oder immer mittwochs die „Asia-Box“ in der die Kinder und Jugendlichen unter anderem Wok-Gemüse und Glasnudeln finden. „Besonders die Pizza läuft gut“, berichtet Schulleiterin Walter von den ersten Erfahrungen mit dem neuen Angebot, hinter dem ein klar definiertes Ziel steckt. Walter: „Die Kinder sollen die Chance haben, ein Essen einnehmen zu können, das ihnen auch schmeckt.“ Das gerade auch vor dem Hintergrund, dass sich das Ganztagsangebot an der Brüder-Grimm-Schule nach und nach weiterentwickelt und der Nachmittagsunterricht zunimmt. Dazu gehört neben den Arbeitsgemeinschaften zunehmend auch Pflichtunterricht.

„Mit einem guten Angebot werden wir viele Kinder für die Teilnahme am Mittagessen in der Schule gewinnen“, sagt Walter. In der Vergangenheit hätten die Schüler immer wieder gerade in den längeren Pausen das Schulgelände verlassen und bei innerstädtischen Fast-Food-Anbietern für das Mittagessen eingekauft. Das haben die Kinder und Jugendlichen jetzt bequemer – und vor allem deutlich gesünder.

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