Brüder-Grimm-Schule lädt Kinder zum Lernen in freundlicher Atmosphäre ein

Roboter: Mit dem Smartphone wird der Greifarm des Roboters gesteuert. Das Programm für die Bewegungsabläufe haben die Schüler selbst geschrieben. Foto: Sagawe

Eschwege. Die Brüder-Grimm-Schule in Eschwege stellte sich Kindern und Eltern am Samstag beim Tag der offenen Tür vor.

Der Greifarm bewegt sich exakt nach den zuvor programmierten Abläufen. Gesteuert wird der Roboter über ein Smartphone. Im Nebenraum brennt mit heller Flamme das zuvor in das geheimnisvolle Pulver eingetauchte Stäbchen. Die Farben wechseln mit den verwendeten Substanzen. In zwei Glaskolben blubbern verdächtig unangenehm ausschauende Flüssigkeiten vor sich hin. Umringt sind die Versuchsanordnungen von interessierten Kindern und deren Eltern.

Die Brüder-Grimm-Schule in Eschwege präsentierte sich am Samstagvormittag während eines Tags der offenen Tür den Mädchen und Jungen, die die vierte Klasse der Grundschule besuchen und im Sommer in die Mittelstufe wechseln werden. „Wir können auf einen erfolgreichen Tag zurückschauen“, zieht Schulleiterin Ute Walter am Nachmittag zufrieden Bilanz. „150 Grundschulkinder aus der Stadt und dem Umland Eschweges“, schätzt sie, „haben mit ihren Eltern und Großeltern unsere Schule besucht und eine freundliche, zugewandte Atmosphäre erlebt.“

 Walter spricht von „einer Fülle interessanter Angebote aus den Profilschwerpunkten“, die präsentiert worden sei. „MINT“, so die abgekürzte Zusammenfassung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, spielte die Hauptrolle. Daneben will die Schule aber noch viel mehr vermitteln – Sprachen beispielsweise. Schülerinnen der höheren Klassen führten die jungen und die älteren Besucher durch den modern ausgestatteten Gebäudekomplex. Wer mochte, konnte sich aber auch auf eigene Faust ein Bild vom Angebot der Haupt- und Realschule mit gymnasialem Zweig machen.

„Ich gehe davon aus, dass es uns gelungen ist, den großen und kleinen Besuchern zu zeigen, wie in unserer Schule gearbeitet wird und sie zu überzeugen, dass man sich hier wohlfühlen und etwas leisten kann“, sagt Schulleiterin Walter.

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