Im neuen Büro in der Brückenstraße soll der Stadtumbau transparent gemacht werden

+
Erklärt die Vorhaben: Projektleiter Dominik Reimann im Gespräch mit Michael Asel und Michaela Harnge. 

Am Samstag wurde das Stadtumbaubüro in der Brückenstraße in Eschwege eröffnet, das nun donnerstags von zehn bis 16 Uhr besetzt sein wird. Private Eigentümer werden hier beraten.

Vor Ort werden die Projektleiter Dominik Reimann und Hyazinth Stein über den Stadtumbauprozess informieren und im Rahmen von „Bauen im Bestand II“ private Eigentümer begleiten, sich das jeweilige Objekt vor Ort ansehen und ihnen zum Beispiel beim Stellen von Anträgen helfen. Dabei bezieht sich „Bauen im Bestand II“ auf das Fördergebiet, das die Bereiche Altstadtquartier undBrückenhausen einschließt. Dass das Quartier Brückenhausen ein ungeschliffener Diamant sei, betonte Bürgermeister Alexander Heppe, nannte die Gestaltung dieses Bereiches, das Definieren der Stadteingänge, das attraktive Gestalten von Wohnraum und die grüne und blaue Infrastruktur als Ziele beim Stadtumbau.

Dabei spiele die Mitarbeit der Bürger eine wichtige Rolle und neben der Teilnahme an Veranstaltungen ist dies auch online möglich, wobei innerhalb kürzester Zeit zirka 80 Vorschläge online eingegangen seien. Für das Vertrauen der Anwohner dankte Reimann, der sich wie Stein und Michael Herz vom Kassler Büro f5+ vorstellte.

Der Dank beider Projektleiter galt der Familie Putz, die die Nutzung der Räumlichkeiten ermöglicht hatte. Von der durch das Stadtumbaubüro und die Internetseite geschaffenen Transparenz und der Möglichkeit, den Stadtumbau selbst mitzugestalten, zeigten sich Besucher bei der Eröffnung sehr begeistert. In den Gesprächen spielte das Thema Barrierefreiheit eine wichtige Rolle und die Projektleiter klärten über Projekte wie das Wohnprojekt am Werra-Nordarm und das Modellprojekt Brückenstraße 21-23 auf.

Informationen zum Stadtumbau und zu Veranstaltungen hierzu finden Interessierte unter eschwege-mitgestalten.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare