Bundesanwaltschaft erlässt Haftbefehl gegen terrorverdächtigen Iraker aus Eschwege

Karlsruhe/Eschwege. Gegen den wegen Terrorverdachts in Untersuchungshaft sitzenden Iraker, der zuletzt in Eschwege wohnhaft war, wurde am Donnerstag Haftbefehl erlassen.

Wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat hat die Bundesanwaltschaft Haftbefehl gegen den 17-Jährigen erwirkt. Dem Iraker wird vorgeworfen, sich Sprengstoff beschafft zu haben, um einen islamistisch motivierten Anschlag in Deutschland oder Großbritannien zu begehen, teilt der Generalbundesanwalt mit. 

Der Mann war am 13. Februar in der Wohnung seiner Eltern in Eschwege festgenommen worden. Laut Ermittler hatte er eine große Menge an Chinaböllern in seiner Wohnung auf dem Heuberg  gebunkert. Aus den Böllern wollte er Schwarzpulver für einen Sprengsatz gewinnen, hieß es. Der Beschuldigte soll der Terrormiliz IS angehören.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare