Cinemagic-Kino zeigt jetzt noch schärfere Bilder

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Kinoerlebnis: Martin Freeman (links) als Bilbo Beutlin und John Callen als in in einer Szene des Kinofilms „Der Hobbit: Smaugs Einöde“. Der zweite Teil des dreiteiligen Fantasy-Epos „Der Hobbit“ startet heute in den deutschen Kinos.

Eschwege. Längst nicht mehr aus dem Kino wegzudenken ist die 3D-Technik, die seit 2006 verstärkt Einzug in die Kinos gehalten hat. Mittlerweile ist sie rasant vorangeschritten, Grund genug für die Betreiber des Cinemagic Kinos in Eschwege, mit hochmodernen Projektoren nachzuziehen. Ab heute können Kinogäste des Films „Der Hobbit – Smaugs Einöde“ im Cinemagic erstmals in den Genuss der neuen Technik „HFR“ kommen, bei der statt 24 nun 48 Bilder in der Sekunde auf die Leinwand projiziert werden.

„Immer schon waren es 24 Bilder in der Sekunde, die bei einem Film über die Leinwand liefen. Das hat sich in 100 Jahren nicht geändert, auch die digitale Welt hat das Format so zunächst übernommen“, erklärt Horst Martin, Geschäftsführer der Filmtheaterbetriebe Martin, zu denen das Cinemagic gehört. Bis Peter Jackson, Regisseur der Herr der Ringe Trilogie und des Hobbit das Format revolutionierte.

Doppelt so viele Bilder

HFR heißt das neue Format, das steht für „high frame rate“, also hohe Bildrate. Es verdoppelt die Zahl der gezeigten Bilder des Films von 24 auf 48 in der Sekunde. „Durch die Verdoppelung der Bildrate werden restliche Unschärfen beseitigt und Sie erhalten eine gigantische Tiefenschärfe, in der fast keine Bewegungsunschärfe mehr auftritt“, schwärmt Martin.

Zusätzlich zum gestochen scharfen Bild ist die neue Technik grundsätzlich dreidimensional, wer also einen Film in HFR sehen möchte, kommt automatisch in den Genuss eines 3D-Films.

3D-Filme, die nur von einzelnen Sequenzen lebten, in denen beispielsweise ein Objekt auf den Zuschauer zugeflogen kam, gehören mit der Technik allerdings der Vergangenheit an. In einer Szene des Hobbits, in der Bilbo Beutlin über einen Marktplatz geht, erscheint nicht nur das große Schwein, welches einer der Händler im Zentrum der Leinwand über den Platz führt, dreidimensional. Der gesamte Marktplatz erscheint plastisch und greifbar nahe, so dass der Kinobesucher noch tiefer in die Welt von Mittelerde eintauchen kann.

In einer anderen Einstellung fährt die Kamera in großer Geschwindigkeit über einen Steilhang mit Wasserfall, so dass der Zuschauer glaubt, abzustürzen. Die ersten Vorstellungen in HFR starten heute schon um 16.30 Uhr.

Von Wolfram Skupio

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