„Das Beste zum Schluss“

Werra-Meißner-Kreis grüßt beim Hessentag

Donnerstag wird weitergefeiert: Dietemann Edmund Rohrbeck hatte beim Hessentagsumzug viel Spaß, machte aber überhaupt keinen Hehl daraus, dass er sich noch viel mehr auf das Johannisfest in seiner Heimatstadt Eschwege freut. Fotos: Salewski

Kassel/Werra-Meißner. Für Wanfrieds Bürgermeister Wilhelm Gebhard war klar, warum die Gruppen aus dem Werra-Meißner-Kreis den Abschluss des großen Festumzuges zum Hessentag in Kassel bildeten. „Das Beste kommt eben zum Schluss“, zwinkerte er, als er sich schließlich mit den Mitgliedern des historischen Hafenvereins nach durchaus beträchtlicher Wartezeit zum Abmarsch bereit machte.

Genau dort, wo die Gruppen aus dem Werra-Meißner-Kreis sich auf der Wilhelmshöher Allee aufgestellt hatten, herrschte auch die beste Stimmung: „Wir haben hier schon jetzt ganz viel Spaß“, schwärmte etwa Regine Rohmund von der Atmosphäre. Beispielsweise sorgten die Musiker des Spielmannszuges Werratal mit einem spontanen Auftritt für Bewunderung und unterhielten so die Wartenden. Dazu gehörten auch die hübschen Biedermeier-Mädchen, die später gemeinsam mit Dietemann Edmund Rohrbeck in die Menge grüßten und herzlich zum Johannisfest einluden.

Auch die anderen Vereine, etwa die Volkstanzgruppe Hosbachtal, der Heimatverein Laudenbach, der Spielmanns- und Fanfarenzug Witzenhausen und der Musikzug der Feuerwehr Großalmerode präsentierten den Werra-Meißner-Kreis als traditionsreiche und lebendige Region. „Wir sind stolz darauf, dass wir uns heute hier präsentieren können“, sagte etwa auch Stefanie Lindenau von der Volkstanzgruppe Hosbachtal.

Bilder vom Festumzug

Hessentag: Werra-Meißner-Kreis beim Festumzug

 Für sie und alle Mitglieder war die Teilnahme an der langen Parade ein echter Höhepunkt im Vereinsjahr: „Hier dabei zu sein, ist natürlich etwas ganz Besonderes für uns alle“, schwärmte sie. Während sie und die anderen am Ende des Zuges liefen, präsentierten sich Stadtführerinnen aus Eschwege und Wanfried ganz vorne in der Parade.

Von Melanie Salewski

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